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Ich bewundere Thomas Knüwer für seine Langmut mit der er sich immer wieder mit leicht- bis mittelschrägen Texten und deren Autrorinnen abmüht. So wie vor ein paar Tagen zum Thema Content Marketing mit Thomas Strerath und jetzt mit einem Artikelchen – im Gegensatz zu Thomas meine ich das durchaus abwertend – über Blogs von Michael Spehr.

Doch worum geht’s?

Als ich heute morgen aus dem Augenwinkel foldenden Teaser der FAZ las, war mein erster Gedanke: „Ach cool. Sascha Pallenberg kein Blogger (mehr). Das ist doch mal ein kontroverses Thema.“

Pallenberg kein Blogger mehr?!

Denn in der Tat stellt sich bei Sascha bzw. „seiner“ Pubklikation MobileGeeks die Frage, ob es sich noch um ein Blog handelt. Der macht doch längst „viel mehr“. Meine Antwort ist zweigeteilt: Sascha ist ein waschechter Blogger. Persönlich sichtbar auch über seine Kernthemen hinaus, meinungsstark, mit Ecken und Kanten und für (fast) jeden Dialog zu haben. Ein Mensch eben und keine Funktion. Damit ist Sascha nahezu der Idealtypus eines Bloggers. MobileGeeks hingegen ist zumindest ein Grenzfall. Ein Blog und ein Online Magazin. Dem jedoch die Gratwanderung nach wie vor vorbildlich gelingt.

Für mich und meine Profession – Blogger Relations – ist allerdings kaum entscheidend, ob Sascha für ein Blog schreibt oder ein Online-Magazin herausgibt. Ich interessiere mich für Bloggerinnen. Auf welcher Plattform sie sich darstellen, ist nebensächlich. Lest gerne noch mal hier nach.

Ach ja. Der Text in der FAZ. Schade ums Papier. Schade, um die Chance einer ersthaften Auseinandersetzung zum Thema. Dieser Text lässt nur zwei Schlüsse zu. Der Autor hat nicht nur keine Ahnung, sondern wirklich keinen blassen Schimmer, worüber er schreibt. Oder aber er hat eine Verleger-Agenda, die er bewusst mit plumper Irreleitung seiner Leserinnen verfolgt.

Um es kurz zu sagen: What the FAZ?!