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Büppeler Bienen: Der Raps ist im Glas

Wir imkern hier am Wiesengrund jetzt im dritten Jahr. Die Imkerei wächst an Völkerzahl und unsere Erfahrung gleich mit. Wir experimentieren mit Großraumzargen im Format DN 1,5 [AmazonPartnerNet]. Und wir waren zum ersten Mal mit einem Volk im Raps. Am Rande einer fünf Hektar großen Fläche in Osterforde des Ratskollegen Hergen Eilers.

Rapsfeld mit Beute

Gutes Rapswetter geht anders. Und eine unvermeidliche Brutdistanzierung war dem Ertrag auch nicht förderlich. Trotzdem konnten wir Honig für 38 Gläser ernten, der nach einer Kristallisation, der man beinahe zuschauen konnte, jetzt feincremig abgefüllt ist.

Raps im Glas

Ein paar Gläser können wir noch abgeben. Reservierungen gerne in den Kommentaren.

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Tag der Architektur im “Haus Meinen” (Update)

Seit knapp zwei Jahren leben wir nun in unserem auch schon mal als Bretterbude geschmähten Neubau am Wiesengrund. Und wir sind rundum zufrieden: Mit der ungewöhnlichen Architektur, mit der Wohnqualität, mit dem Energieverbrauch und mit den Brettern. Einzig der Umstand, dass es uns auch in diesem Haus an passenden Lampen mangelt und Kinder und Hund, die eine oder andere Ecke schon renovierungsbedürftig gewohnt haben, trübt an schlechten Tagen die Stimmung.

Als uns unser Architekt Martin Kahrs vor ein paar Monaten bat, seinen Entwurf und die Umsetzung beim Tag der Architektur anmelden zu dürfen, haben wir daher gerne zugestimmt. Wenn uns schon damals klar gewesen wäre, was uns in den Wochen unmittelbar vor dem Termin am Sonntag ins Haus steht, wir hätten vielleicht etwas länger überlegt.

Aber egal.

Wer eine perfekte Präsentation im Zeitschriften-Stil erwartet wird enttäuscht sein. Die Außenanlagen und die Terrasse sind nicht ganz fertig geworden, der Garten ist auch wegen des unmöglichen Wetters nicht im besten Zustand, nicht jedes Möbel steht am perfekten Platz.

Alle anderen können das wuchernde Grün und viele Blüten bei einem Becher Wasser oder Saft und hoffentlich besserem Wetter genießen, dürfen sich den Neubau von innen anschauen und werden viel über modernes Bauen erfahren.

Wir heißen alle und jeden und herzlich willkommen Zum Tag der Architektur im Haus Meinen:

Termin: 26. Juni 2011, 13 bis 18 Uhr
Führungen: 13, 15 und 17 Uhr
Ort: Am Wiesengrund 9, 26316 Varel

Wer sich vorab mit unseren Planungsüberlegungen und der Umsetzung befassen mag: Martin Kahr hat für die Bewerbung zum Tag der Architektur auf ein paar Seiten zusammengefasst, was das Haus Meinen ausmacht (PDF).

Nachtrag (27.06.2011): Der Tag der Architektur war ein schöner Erfolg. Über 100 Besucher, die ausnahmslos freundlich und interessiert waren, könnten das Haus besichtigen und viele Fragen stellen. Anders als erwartet war der Nachmittag sehr entspannt und der “Einbruch” in unsere Privatsphäre überhaupt nicht belastend.

Wer gestern die Gelegenheit verpasst hat und sich für Holzbau oder moderne Heizung und Lüftung interessiert, kann sich gerne an uns wenden und einen Termin vereinbaren. Und natürlich freut sich unser Architekt Martin Kahrs über ihren Anruf.

Übrigens: Die NWZ hat heute einen kleinen Bericht im Blatt.

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Danke!

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Ein Haus zu bauen, scheint – gemessen an den Unkenrufen – ein gar schreckliches Unterfangen zu sein. Allenthalben sind Schauermärchen über Planungsfehler, wahlweise unfreundliche, unpünktliche oder unfähige Handwerker, Bauverzögerungen, Kostensteigerungen und – nach Fertigstellung – natürlich Baumangel zu hören.

Ich habe immer nur der Hälfte dieser Geschichten wirklich Glauben geschenkt. Und ich war sicher, dass uns das mit unserem Architekten Martin Kahrs [Weiterlesen]

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Bloggen: Lokal ist anders

Dieser kurze Beitrag von Stephen Waddington (via @torstenherrmann) erinnert mich an Gefühl, das mich bei meinem Neuanfang viel beschäftigt hat und auch nach über einem Jahr noch manchmal beschleicht: Bloggen auf dem Land fühlt sich anders an.

Nein, ich habe nicht wirklich Angst, für einen kritischen Beitrag etwas auf die Fresse zu bekommen. Dennoch gibt es hier draußen viel mehr Gründe, nicht alles, nicht so direkt oder ein wenig vorsichtiger zu schreiben.

Zunächst mal fühlt man sich beim Bloggen in einer kleinen Stadt ziemlich allein. Ich bin hier schlicht der einzige, der sich regelmäßig auf diese Weise zu Wort meldet. Außerdem [Weiterlesen]

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Büppel wird Metropole: Erste Ampel, dritter Bäcker

Ampel BüppelDas Leben in Büppel wird komplizierter. Da ist zunächst die erste Ampel im Dorf, deren Zweckmäßigkeit ich nach wie vor bezweifle. Mit anderen Maßnahmen hätte man hier eine nachhaltige und langfristig kostengünstigere Lösung erzielen können. Aber gut. Warten wir ab, wie sich die Ampel bewährt.

Außerdem eröffnet am morgigen Freitag, in unmittelbarer Nachbarschaft der neuen Ampel, Büppels dritter Bäcker. Um genau zu sein, gibt es in Büppel natürlich nur einen Bäcker und der heißt Michael Kappen. Die Geschäfte von Bulgrin und – neu – von Fröllje nennt man neudeutsch wohl Backshop.

Bislang war die Sache mit den Bäckern hier in Büppel ziemlich übersichtlich. Fast alle schwören auf Kappen. Das geht teilweise so weit, dass man Sonntags[Weiterlesen]

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Mit der Katar-Kutsche in den Unruhestand

PorscheHier stand gestern plötzlich eine carraraweiße Katar-Kutsche auf der Straße und der entstiegen – Leibhaftiger! – meine Eltern.

Offen gesagt war meine Überraschung nur gespielt. Der Besuch im Porsche war angekündigt und ist einem Geschenk geschuldet, das meinem Vater Hans kürzlich anlässlich seiner “Pensionierung” zuteil wurde.

Seine Kolleginnen hatten sich daran erinnert, dass er – gefragt, was er als Pensionär denn machen werde – sich einen Porsche kaufen und dann mit 80 über die Autobahn rollen wolle.

Ganz ernst gemeint war das wohl nie, [Weiterlesen]