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Gesichter der Region: Jadebay castet für Imagefilm

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Die JadeBay will besseren Imagefilm produzieren und scheint dabei auf einem mutigen Weg zu sein. Jetzt casten sie dafür Menschen und Dinge. Alles wichtige dazu in folgender Pressmitteilung.

Erfinder, Tüftler, Zwei- und Vierradfreaks, Schauspieler, Fans der Region: Aufgepasst, wir suchen Sie!

Casting für JadeBay Imagefilm

Imagefilme sind Geschmackssache. Oft sind sie eine Aneinanderreihung von Hochglanzbildern. Industrie hier, die Vorzeigefamilie da. Doch der Film für die JadeBay-Region soll anders werden. Er soll sich anfühlen. Sympathisch, gerne auch ein bisschen schräg, erfinderisch, einfallsreich und originell sein. Und er soll zeigen: hier, in Wilhelmshaven, Friesland, Wittmund oder in der Wesermarsch, fühlt sich das Leben eben anders und besonders an.

Das Drehbuch für den Film steht, aber die Idee bleibt natürlich noch ein Geheimnis. Realisiert wird der JadeBay-Drei- bis Vierminüter vom bewährten Südzentralenfilm-Team, den “puzzle pictures” Gründern Andree Betten und Christopher Groß und der Journalistin Carola Schede.

Damit der Film aber genauso wird, wie sich die Drei das vorstellen, brauchen sie noch eine ganze Menge: verrückte Fahrzeuge auf zwei oder vier Rädern, erfinderische Flugobjekte und vor allem Menschen, die Lust haben, an diesem filmischen Abenteuer für die Region mitzumachen. Vielleicht als “Schauspieler”, vielleicht auch nur als Statisten. Es können gar nicht zu viele sein, denn jedes Gesicht wird damit ja auch ein Gesicht der Region.

Wer Lust und Zeit hat ist herzlich eingeladen – auf zwei Füßen oder mit Fahrzeugen oder Fortbewegungsmitteln aller Art – zum Casting.

Wann? Dienstag, 12. August 2014, 16.30 bis ca. 20.30 Uhr
Wo? Gewerbezentrum Kutterstraße 3, 26386 Wilhelmshaven

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Watt en Schlick – Fest: Ich freu mich auf Euch

WATT EN SCHLICK - FEST

So, ihr heißen Hipster aus Berlin, ihr schicken Mädels aus Hamburg, liebe Bande aus dem Pott. Dieses Jahr treffen wir uns mal in Dangast. Der Till Krägelow hat Watt en Schlick zu einem richtigen Festival aufgebohrt und ein ziemlich fettes Line Up an den Start geholt: Flo Mega, Blumentopf, die unfassbaren Fofftig Penns und viele mehr.

Der Lieblingsort meiner Schulzeit hat mich mit seinen Veränderungsängsten in den letzten zwei Jahren verdammt angestrengt. Daher bin ich echt dankbar, dass am Kurhaus an alte Traditionen angeknüpft wird. Mutig etwas ganz Neues wagen.

Den Sonnabend werde ich mir nicht entgehen lassen. Und dabei gleich mal die Brut aufs erste Festival schleppen.

Also: Raus aus den Löchern in Euren langweiligen Agglomerationen. Auf an den Kurhaus-Strand. Lasst uns feiern. Und am Sonntag lade ich Euch zum Frühstück ein.

TERMINE

Freitag 15. August
Lesung und Kino
18:00-1:00 Uhr

Samstag 16. August
Konzerte
10:00-1:00 Uhr

Sonntag 17. August
Kino, Konzerte und Kunst
10:00-0:00 Uhr

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Kolumne in der WZ: “Ein Schiff wird kommen”

Logo Wilhelmshavener ZeitungDie Wilhelmshavener Zeitung hat mich gebeten, von Zeit zu Zeit die Kolumnenspalte auf der Multimedia-Seite zu füllen. Hier liefere ich die Nummer 5 nach, die schon im Februar gedruckt erschienen ist.

Ein Schiff wird kommen: Diese Hoffnung eint viele Menschenin der Region mit Blick auf den JadeWeser-Port. Doch in den Zeitungen ist eher vom Gegenteil zu lesen. Statt in Millionen werden die umgeschlagenen Container in Tausenderschritten gezählt.

Aber wie viel ist eigentlich wirklich los auf der Jade? Um das herauszufinden, braucht man wetterfeste Kleidung, ein starkes Fernglas und viel Geduld auf dem Deich. Oder aber – wie sollte es anders sein – man bemüht das Internet. Mit Diensten wie Marine-Traffic oder FleetMon kann die Position jedes einzelnen Schiffs bequem vom heimischen Schreibtisch oder per App auf dem Smartphone verfolgt werden.

Dabei machen sich diese Dienste ein System namens AIS zu nutze. Die AIS-Sender der Schiffe senden ständig Positionsdaten inklusive Kurs, Geschwindigkeit und Tiefgang. Auch der Zielhafen und die geschätzte Ankunftszeit werden übermittelt. Das AIS-System dient vor allem als Navigationshilfe und zur Überwachung der Schifffahrt. Dank des offenen Standards können die Daten von jedem empfangen und genutzt werden. Marine-Traffic und Co. sammeln die Daten ein, verknüpfen sie mit weiteren Schiffsdaten und können so den Schiffsverkehr auf ihren Plattformen darstellen.

Wer mag, richtet sich dort ein Konto ein und kann dann – teilweise kostenlos – seine Lieblingsschiffe auf Merklisten zusammenstellen oder eigene Fotos der Schiffe hochladen. Wer sich ein wenig vertieft und ein paar zusätzliche Recherchen anstellt, kommt schnell zu spannenden Erkenntnissen: Es kommt viel Öl aus Nordsee und Russland. Die Kohle an der Niedersachsenbrücke wird fast vollständig in baltischen Häfen verladen. Am Schwerlastpier des JadeWeserPorts setzt man auf Windkraft.

In den Niederlanden gehen Forscher noch ein Stückchen weiter. Sie versuchen sich an Wirtschaftsprognosen anhand der AIS-Daten.

Es ist eine Menge los auf der Jade. Nur der Containerverkehr kommt nicht Fahrt. Schlimmer noch: In letzter Zeit fuhren sogar Schiffe ohne Stopp direkt nach Bremerhaven, die hier halten sollten.

Bisherige Ausgaben dieser Kolumne:

I: Facebook? Vergessen Sie es!
II: Es macht einen Unterschied
III: Auf zur Unkonferenz
IV: Facebook im Katastropheneinsatz

 

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BGH zweifelt an Funke-Freispruch

Ab heute bleibt meinem Lieblings-Ratskollegen nur noch eins, wenn es um die Relativierung seiner Untreue-Vergehen geht: Er könnte die Legitimität der höchsten deutsche Gerichtsbarkeit in Frage stellen.*

Der BGH hat jetzt entschieden, dass die Verurteilung von Karl-Heinz Funke zu sechs Monaten Haft im Falle der Begünstigung eines Geschäftsführers rechtmäßig war. Gleichzeitung wurde der Freispruch im Falle der Untreuehandlung im Zusammenhang mit der Silberhochzeit aufgehoben. Diese Sache muss in Oldenburg neu verhandelt werden.

In einer Pressemitteilung des BGH heißt es dazu:

Prozess um Geschäftsgebaren beim Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband muss teilweise wiederholt werden

Das Landgericht Oldenburg hat den Angeklagten Blohm, ehemals Geschäftsführer des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes, wegen Untreue in zwei Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von elf Monaten verurteilt. Den Angeklagten Funke, ehemals Vorsteher dieses Verbandes und früherer Bundeslandwirtschaftsminister, hat es wegen Untreue zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt. Die Vollstreckung beider Strafen hat es zur Bewährung ausgesetzt. Vom Vorwurf einer weiteren Untreuehandlung hat das Landgericht den Angeklagten Funke freigesprochen. Hintergrund des Verfahrens sind Geschäftsvorfälle beim Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband. Der Angeklagte Blohm hatte im Herbst 2007 eine Rechnung über 8.000 € für ein Fest anlässlich der Silberhochzeit des Angeklagten Funke aus Mitteln des Wasserverbands bezahlt. Eine strafbare Beteiligung des Angeklagten Funke hieran hat das Landgericht nicht festzustellen vermocht. Im Herbst 2008 verabredeten die Angeklagten eine Erhöhung des Gehalts des Angeklagten Blohm, obwohl der Angeklagte Funke hierfür keine Kompetenz hatte. Der Angeklagte Blohm erhielt daraufhin bis Ende 2009 eine Überzahlung von mindestens 90.000 €.

Gegen ihre Verurteilung haben die beiden Angeklagten, gegen den teilweisen Freispruch des Angeklagten Funke die Staatsanwaltschaft jeweils Revision eingelegt.

Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat heute die Revisionen der Angeklagten verworfen und damit deren Verurteilung bestätigt. Aufgehoben hat er auf die Revision der Staatsanwaltschaft den Freispruch des Angeklagten Funke vom Vorwurf der Untreue im Zusammenhang mit der Bezahlung des Silberhochzeitsfests. Nur insoweit muss die Sache erneut vor dem Landgericht Oldenburg verhandelt werden.

 

Quelle: BGH

* Oh, wait: Genau das wird er tun.

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Kolumne in der WZ: “Facebook im Katastropheneinsatz”

Logo Wilhelmshavener ZeitungDie Wilhelmshavener Zeitung hat mich gebeten, von Zeit zu Zeit die Kolumnenspalte auf der Multimedia-Seite zu füllen. Mittlerweile sind wir bei Nummer 4 angekommen. Der Text wird nächste Woche bei WZ online zu lesen sein. Hier gibt es ihn schon heute. 

Als der Landkreis Friesland im Sommer 2011 seine zum damaligen Zeitpunkt sehr erfolgreiche Präsenz bei Facebook aufgab, war ich einigermaßen ungehalten. Nicht weil ich die datenschutzrechtlichen Bedenken, die diesem Schritt zu Grunde lagen, für komplett abwegig hielt. Im Gegenteil: Eine kritische Haltung zum Umgang von Facebook, Google und Co. mit unserer Privatsphäre war damals wie heute richtig und wichtig. Allerdings war auch 2011 bereits absehbar, dass sich Facebook für einen relevanten Teil der Menschen zu dem zentralen Ausschnitt ihres Internets entwickeln würde. Es wäre für Behörden geradezu sträflich, diesen Weg nicht zu nutzen.

Seit Frühjahr 2013 ist der Landkreis zurück an Bord. Gemessen [Weiterlesen]

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LiquidFriesland im Online-Seminar: Partizipation 2.0 – Unsere Demokratie im Netz

Ich bin kurzfristig für einen Vortrag in einem Online-Seminar der Friedrich-Naumann-Stiftung angefragt worden, den ich gerne übernommen habe. Das Seminar läuft schon ein paar Tage und wird nächste Woche weiter fortgesetzt. Verpasste Vorträge können im Archiv nachgeschaut werden.

Naumann Stiftung

Wer Interesse am Thema hat, kann sich hier kostenlos anmelden.

Mein eigener Vortrag zum Thema LiquidFriesland findet am morgigen Freitag, 22. November ab 15 Uhr statt. Ich freue mich über rege Teilnahme.