Artikel in Kategorie: Vom Jadebusen
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(Kein) Schulstreik in Varel?
Achtung! Es folgt verschärfte Selbstbeweihräucherung.
Angesichts der Berichte über die gestrigen bundesweiten Schülerproteste kam mir der erwärmende Gedanke, dass einige ältere Lehrkräfte am hiesigen Lothar-Meyer-Gymnasium mit gemischten Gefühlen auf meine Rückkehr in die Region reagieren könnten.
Zwar war ich ein echter Musterschüler mit dem Zeug zum Streber, gleichzeitig aber auch unbequem. So unbequem, dass es vor den Sommerferien 1988 zu einem ganztägigen Streik kam, der maßgeblich auf meine Initiative zurückging. Inklusive symbolträchtiger Fensterrede. Die Beweggründe waren ganz ähnliche wie die heutigen.
Schulleitung und Lehrerschaft waren damals völlig konsterniert und reagierten
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Sätze, die dieses Land bewegen
An einem Tag wie diesem kann eine Zeitung, die bereits um 3:11 Uhr* in unserem Briefkasten lag, eigentlich nur unsexy sein. Fast alles was einen heute bewegen mag, hat seine entscheidende Wendung lange nach dem Andruck dieser Zeitung genommen.
Doch auf den Seiten “Sport in Friesland” der NWZ gab es dann doch noch einen Text, der mich fast genauso berührt hat, wie die Dankesrede von Barack Obama. Thema sind die Punktspiele der Landesliga im Boßeln vom Wochenende. Darin finden sich Passagen, wie diese:
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Mit einem Käfer nach Australien
Mit einem für 400,- € erstandenen über 20 Jahre alten VW-Käfer würden sich die meisten Mitteleuropäer vermutlich nicht einmal mehr aus ihrem Heimatdorf in die jeweilige Hauptstadt wagen.
Drüben auf der anderen Seite der Weserseite gibt es nun offenbar zwei durchgeknallte Jungs, die mit so einer Karre eine ganz besondere Weltreise antreten wollen: Sie werden – so der Plan – nächstes Jahr von “Norddeutschland über China nach Ausstralien fahren.” Das sind – so haben sie überschlägig berechnet 25.000 km bzw. 100 Tankfüllungen.
Für jede dieser Tankfüllungen wird ein Sponsor gesucht. Ich finde …
Medien, Vom Jadebusen »
Weltstadt Varel: taz zum Frühstück
Es geht ja die Mär, ich sei hier in einem Kaff gelandet. Gern zieht man mich mit der Frage nach fließend Wasser, Stromanschluss oder – schon etwas realistischer – DSL-Versorgung auf. Das ist natürlich alles Quatsch.
In vielen Belangen kann es Varel durchaus mit größeren Städten aufnehmen. Angefangen bei der Verkehrsinfrastruktur – man zeige mir den Münchener, der es unter 45 Minuten in den Flieger nach Frankfurt schafft – und endend bei der Versorgung mit aktuellen Holzmedien.
Ab heute lesen wir nämlich wieder einmal die taz. Zumindest für ein paar Wochen. Schuld …
Unterwegs, Vom Jadebusen »
Fliegen mit Kindern: Ausweispflicht
Fliegen ist einfacher als Busfahren. Diesen Eindruck versuchen uns Fluggesellschaften mit ihrer Werbung zu vermitteln und dieser Eindruck bestätigt sich ja durchaus, wenn man als Einzelreisender ohne Gepäck innerdeutsch herumreist:
Raus aus dem Taxi, Kreditkarte durch den Automatenschlitz ziehen, Bordkarte drucken, zum Gate schlendern, einsteigen. Fertig. Allein das Entblößen an der Sicherheitsschleuse ist ein wenig lästig.
Doch Fliegen kann, das muss ich gerade leidvoll erfahren, auch sehr kompliziert werden. Und zwar dann, wenn man seine Kinder im Schlepptau hat.
Ich war bislang immer davon ausgegangen,


