re_publica_2014_-_How_do_You_Buy_a_Blogger

Gefühlt ist die re:publica 2014 eine Ewigkeit her. Ich habe gestern ernsthaft schon über Sessions und Aktionen für 2015 nachgedacht. Zeit, ein paar Vorträge Revue passieren zu lassen. Beginnen möchte ganz uneigennützig mit der Aufzeichnung meiner Session How do You Buy a Blogger? – Blogger Relations from a Global Perspective.

 

An dieser Stelle ein herzliches Danke! an die Mitwirkenden Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach, Vanessa Carmicino, Olga Rasulova, Jens Best, Oliver Gassner und allen anderen.

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Stefans Blogparade: Mein erstes Barcamp

BarCamp Swarm von Franz Patzig (CC-BY)

BarCamp Swarm von Franz Patzig (CC-BY)

Ich habe ein unglaublich schlechtes Gedächtnis für zeitliche Zusammenhänge. Wann mein erstes Barcamp war, kann ich Dir, lieber Stefan, also gar nicht so genau sagen. Mein Kalender meint, es war in Berlin im Herbst 2008. Aber wer weiß, ob mein Kalender vollständig ist.

Das Barcamp Berlin – es war wohl das dritte dort – war auf jeden Fall groß. Räume und Technik der Telekom Hauptstadtrepräsentanz sind beeindruckend. Gleichzeitig aber eher ungeeignet für ein Barcamp. Die Zahl der Gäste war unübersichtlich. Insgesamt also ein eher suboptimaler Einstieg in die Szene. Mit etwas re:publica-Erfahrung ging es. Und die Sitzsäcke waren gemütlich. Einzige wirklich bleibende Erinnerung: Sascha Lobo hat mich von sich aus herzlichst begrüßt. Da hatten sich drei lange Jahre Bloggerei offenbar gelohnt.

Zum echten Barcamp-Fan bin ich hingegen in Essen geworden. Das dortige Barcamp Ruhr war und bleibt für mich das perfekte Barcamp. Es ist nicht zu groß – und deshalb allzu oft viel zu schnell ausgebucht -, und trotzdem ziemlich wuselig. Die Location ist perfekt unperfekt. Das Buffet ist zum niederknien. Ich kenne 110% des Publikums so gut, dass ich aus dem Umarmen nicht herauskomme. Kurz: Das Barcamp Ruhr ist inspirierend für den Geist, entspannend für die Seele und anstrengend für den Körper. Hoffentlich bleibt es. Hoffentlich bekomme ich 2014 einen Platz ab.

Mein jüngstes Barcamp ist übrigens gerade einmal fünf Tage her. Warum auch dort für mich ein wenig erstes Barcamp war: Lest selbst.

Und hier noch schnell meine nächsten Barcamp-Termine:

 

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Kolumne in der WZ: “Auf zur Unkonferenz”

Logo Wilhelmshavener ZeitungDie Wilhelmshavener Zeitung hat mich gebeten, von Zeit zu Zeit die Kolumnenspalte auf der Multimedia-Seite zu füllen. Am Dienstag erschien die dritte Ausgabe dieser Kolumne. Sie wird in der nächsten Woche auch online dort zu lesen sein. Hier gibt es sie schon heute. 

Stellen Sie sich vor, Sie sind zu einer Konferenz eingeladen. Freundinnen haben ihnen erzählt, das Programm sei großartig. Und das Catering unübertroffen. Als Sie am Sonnabend pünktlich um neun eintreffen, ist das Büfett schon aufgebaut. Aber nach baldigem Konferenzbeginn sieht es nicht aus. Stattdessen plaudern die langsam eintreffenden Gäste über Vorstellungsrunden, Sessionplanung und Raumgrößen. Und ihre Frage nach einem Programm wird mit einem wissenden Lächeln in Richtung leerer Zeitpläne beantwortet. Keine Sorge! Sie sind vermutlich auf einem Barcamp gelandet. Dass es (noch) kein Programm gibt, ist Programm. Und Sie sind ein Teil davon.

Auf Barcamps – Unkonferenzen, wie man etwas sperrig auf Deutsch sagt – kann und soll jede etwas beitragen und jede etwas dazulernen. Das Organisationsteam sorgt lediglich für den Rahmen, es legt einen Termin fest, bucht Räume, kümmert sich um Sponsoren für die Verpflegung und führt Teilnehmerlisten.

Das Programm entsteht erst nach der einer Vorstellungsrunde in der Sessionplanung. Dort schlagen die Teilnehmerinnen Themen für Workshops vor und bieten Vorträge an. Per Handaufheben wird das Interesse abgeschätzt und so ein passender Raum ausgewählt.

Auf Barcamps drehte sich anfänglich alles um Netzthemen: Programmcode, Design, Webshops, Community-Management. Mittlerweile hat sich das Themenspektrum stark erweitert. Vom Reisebericht durch das chinesische Hinterland über einen Tanzkurs bis hin zu Detailfragen einer exotischen Programmiersprache.

Neben klassischen Barcamps etablieren sich zunehmend Themencamps. Selbst Unternehmen haben Barcamps für sich entdeckt. So veranstaltet die Telekom mittlerweile mehrmals im Jahr Barcamps für ihre Mitarbeiterinnen.

Mich trifft man dieses Jahr noch auf den Barcamps in Düsseldorf und Hamburg und auf dem Community-Camp in Berlin. Und Sie? Eine Suche bei Google führt auf die richtige Fährte. Oder Sie fragen einfach mal bei mir nach. Ich nehme Sie gerne an die Hand.

Weitere Ausgaben dieser Kolumne:

I: Facebook? Vergessen Sie es!
II: Es macht einen Unterschied

P.S.: Ob dieser Beitrag als Sidekick zur Blogparade Dein erstes Barcamp taugt?

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TEDxHamburg: Schnell noch mal Danke! sagen

Ihr erinnert Euch. Vor gut einer Woche war ich in Hamburg, um der TEDxHamburg zum Thema City 2.0 beizuwohnen. Ein toller Tag. Die Laeiszhalle ist echt schick – okay es war warm – das Essen war super lecker – ich hörte, es war zu wenig, was an mir gelegen haben könnte ;) – und das Programm war großartig. Ich habe viel gerlernt, ich hatte viel Spaß und am besten waren natürlich – wie immer – die Gespräche zwischendurch.

TEDxHamburg

Gespräche – nicht nur aber auch  - mit den Bloggerinnen, für deren Einladung und Betreuung ich im Auftrag von achtung! verantwortlich war. Bei dieser kleinen Crowd möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Für spontane Zusagen, herzlichen Kontakt, super Tipps zur mir noch nicht ganz so vertrauten Hamburger Szene, tolle Beiträge und Aktionen im Vorfeld, gute Stimmung, für Eure engagierte Twitterei – trotz hakeligem Interweb – und natürlich nicht zuletzt für Eure Beiträge:

Weiterhin zu danken habe ich:

Außerdem lesenswert:

An vielen Stellen ist zu lesen nächstes Jahr wieder. Mal schauen, wo mich meine Reise in den kommenden 12 Monaten hinführt. Aber sonst: Meinethalben sehr gerne.

(Hab ich was oder wen vergessen? Hinweise bitte in die Kommentare.)

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Mein Programm für die re:publica

Montag um um 4.15 Uhr aufstehen – Den ersten Tag genießen – T-Shirts ausführen – Mit meinen Lieblingsmenschen in der Salumeria essen – Die Nacht mit @lojanna verbringen – Mit Euch über Geld verdienen mit Blogs reden – Ein Steak essen – Einen Vortrag über LiquidFriesland halten – Am Mittwoch leider vor den Abschlusspartys ins lange Wochenende fahren.