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	<title>Kommentare zu: Netzsperren: Post vom Staatssekret&#228;r</title>
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		<title>Von: Djure Meinen</title>
		<link>http://50hz.de/netzsperren-post-vom-staatssekretaer/comment-page-1/#comment-417</link>
		<dc:creator>Djure Meinen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 08:44:28 +0000</pubDate>
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		<description>@Falk: Schon klar und in der Tat nicht verwerflich. 

Worauf ich hinaus will ist zweierlei: vdL schreibt hier nicht irgendeinem B&#252;rger, sondern einem nicht unbedeutenden Publizisten. Da kann man schon ein wenig mehr als einen Standardbrief erwarten, denke ich. 

Au&#223;erdem sind seit meinem Brief von Kues &#252;ber zwei Monate ins Land gezogen, in denen hunderte von Texten mit stichhaltigen Argumenten verfasst wurden. Auf kein einziges Argument findet vdL eine neue Antwort. Ich zitiere mich mal selbst: &quot;Ernsthafte Auseinandersetzung mit sachlicher Kritik sieht anders aus.&quot; 

Schade um die drei Seiten Papier ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Falk: Schon klar und in der Tat nicht verwerflich. </p>
<p>Worauf ich hinaus will ist zweierlei: vdL schreibt hier nicht irgendeinem B&#252;rger, sondern einem nicht unbedeutenden Publizisten. Da kann man schon ein wenig mehr als einen Standardbrief erwarten, denke ich. </p>
<p>Au&#223;erdem sind seit meinem Brief von Kues &#252;ber zwei Monate ins Land gezogen, in denen hunderte von Texten mit stichhaltigen Argumenten verfasst wurden. Auf kein einziges Argument findet vdL eine neue Antwort. Ich zitiere mich mal selbst: &#8220;Ernsthafte Auseinandersetzung mit sachlicher Kritik sieht anders aus.&#8221; </p>
<p>Schade um die drei Seiten Papier ;-)</p>
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		<title>Von: Falk Lüke</title>
		<link>http://50hz.de/netzsperren-post-vom-staatssekretaer/comment-page-1/#comment-416</link>
		<dc:creator>Falk Lüke</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 08:21:41 +0000</pubDate>
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		<description>Da ein solches Schreiben ein Politikum ist, ist sein Inhalt nicht &quot;frei und eigenh&#228;ndig&quot; erstellt, sondern wird von Mitarbeitern des Ministeriums unter Abw&#228;gung der eigenen Position zusammengestellt und ggf. noch dem Duktus des Absenders angepasst.

Das ist normal und wird zum Beispiel im Bundestag bei B&#252;rgermassenbriefen &#228;hnlich erledigt: hier stellen die B&#252;ros des jeweils zust&#228;ndigen MdB der Fraktion oder die thematischen Referenten Standardantworten zusammen, die per Textbausteinsystem auf alle eintrudelnden Briefe zum Thema mehr oder minder passend zur&#252;ckgegeben werden k&#246;nnen. Das vereinfacht die Arbeit enorm und gew&#228;hrt die Einheitlichkeit, das ist Arbeitsteilung. Ob im Einzelfall davon abgewichen wird, ist immer eine Frage des Antwortenden bzw. Unterschreibenden. Er macht sich durch die Unterschrift den Inhalt zueigen.

Da kann man dr&#252;ber mosern - oder es sein lassen. Beispielsweise Gewerkschaften schaffen es durchaus, dass mehrere Tausend gleichlautende Schreiben (mit leeren ______ zum Namen eintragen) bei den MdB eingehen. Das wird dann oft gleicherma&#223;en mit Standardschriftst&#252;ck A, B oder C beantwortet und h&#228;lt den Laden &#252;berhaupt arbeitsf&#228;hig...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ein solches Schreiben ein Politikum ist, ist sein Inhalt nicht &#8220;frei und eigenh&#228;ndig&#8221; erstellt, sondern wird von Mitarbeitern des Ministeriums unter Abw&#228;gung der eigenen Position zusammengestellt und ggf. noch dem Duktus des Absenders angepasst.</p>
<p>Das ist normal und wird zum Beispiel im Bundestag bei B&#252;rgermassenbriefen &#228;hnlich erledigt: hier stellen die B&#252;ros des jeweils zust&#228;ndigen MdB der Fraktion oder die thematischen Referenten Standardantworten zusammen, die per Textbausteinsystem auf alle eintrudelnden Briefe zum Thema mehr oder minder passend zur&#252;ckgegeben werden k&#246;nnen. Das vereinfacht die Arbeit enorm und gew&#228;hrt die Einheitlichkeit, das ist Arbeitsteilung. Ob im Einzelfall davon abgewichen wird, ist immer eine Frage des Antwortenden bzw. Unterschreibenden. Er macht sich durch die Unterschrift den Inhalt zueigen.</p>
<p>Da kann man dr&#252;ber mosern &#8211; oder es sein lassen. Beispielsweise Gewerkschaften schaffen es durchaus, dass mehrere Tausend gleichlautende Schreiben (mit leeren ______ zum Namen eintragen) bei den MdB eingehen. Das wird dann oft gleicherma&#223;en mit Standardschriftst&#252;ck A, B oder C beantwortet und h&#228;lt den Laden &#252;berhaupt arbeitsf&#228;hig&#8230;</p>
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