Artikel mit dem tag: Bundespräsident
Berliner Politik »
Gauck!
Mal ganz offen: Ich bin in erster Linie – ja, ja – dagegen. Dagegen, dass Christian Wulff Bundespräsident wird. Dass ausgerechnet dieser Mann unser Staatsoberhaupt werden könnte, ist für mich ein katastrophales Signal.
Wulff verantwortet die rückwärtsgewandte niedersächsische Bildungspolitik, gegen die ich kämpfe, er steht für Auto- und Atomlobbyismus und … ach, ja …
Mindestens ebenso abstoßend finde ich seinen berechnenden Einsatz von Freundlichkeit und den vorgeblichem Willen zum Interessenausgleich, hinter dem er geschickt seinen unbedingten Willen zu Macht verbirgt.
Mir ist auch schleierhaft, welchen bedeutenden Akzent er setzten könnte oder wie der …
Medien, Vom Jadebusen »
Bundespräsidentenmurks: Die NWZ verkommentiert sich
Es gibt so Tage, da ist man geneigt, über Schritte nachzudenken, dem vermutlich ohnehin unausweichlichen Untergang der gedruckten Tageszeitung mit geeigneten Mitteln nachzuhelfen. Heute ist so ein Tag.
Andererseits: Ich möchte meine NWZ am Frühstückstisch nicht wirklich missen. Also übersetzte ich meinen Unmut in hoffentlich konstruktive Kritik und schreibe Olaf Reichert – Autor dieses Kommentars zu diesem von der dpa übernommenen Beitrag einen Brief:
Sehr geehrter Herr Reichert,
ich habe mich über Ihren Kommentar in der NWZ vom 27. Mai 2009 geärgert. Geärgert habe ich mich nicht, weil ich anderer Meinung bin als …
Social://Media »
Öffentlich-rechtlicher Bundespräsidentenmurks, Zweiter Akt
Als wäre die unwürdige Inszenierung vom Sonnabend nicht schon schlimm genug gewesen, haben die Tagesthemen die Fehlleistungen der ARD in dieser Sache gestern Abend munter fortgesetzt.
Der Bericht über den Zwitschernden Verrat glänzt zum einen mit Recherchepannen und schräger Fakteninterpretation, zum anderen werden die ganz wesentlichen Fragen nicht geklärt.
Nicht zwei sondern mindestens drei Mitglieder der Bundesversammlung – nämlich auch @GarreltDuin – twitterten das Ergebnis lange vor der Ergebnisverkündung. Kaum vorstellbar,
Medien »
Bundespräsidentenwahl: Unwürdiges Theater (Update)
Die Wahl zum Bundespräsidenten gestern hat einmal mehr gezeigt, dass das politische Protokoll und die klassischen Medien von den Herausforderungen der Kommunikationsgesellschaft zunehmend überfordert sind.
Inzwischen dürfte allgemein bekannt sein, dass das Ergebnis des ersten Wahlgangs denkbar knapp war. Mit 613 Stimmen hat Horst Köhler exakt die erforderliche Stimmenzahl erreicht. Um sich dieses Ergebnisses ganz sicher zu sein, hat die Bundestagsverwaltung mehrmals nachzählen lassen. Der Auszählvorgang hat deswegen deutlich länger gedauert als vorgesehen.
Die Zahl 613 machte jedoch offenbar bereits während der letzten Zählung – spätestens jedoch unmittelbar nach deren Abschluss – …


