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Paid Content: Was erlaube sich Strunz (Update)
Gerade im Deutschlandfunk: Der Chefredaktuer Claus Strunz des Hamburger Abendblatts bezichtigt diejenigen des Diebstahls, die sich bewusst via Google Zugang zu “kostenpflichtigen” Inhalten verschaffen und stilisiert diese Posse zu einem Indiz für den moralischen Zustand der Netzgemeinde hoch.
Gleichzeitig rühmt er sich in einem an Arroganz kaum zu toppenden Ton der Qualität und Exklusivität seiner lokalen Inhalte.
Das Interview ist derzeit offenbar noch nicht online. Schade, denn es wäre bedauerlich, wenn dieses Dokument journalistischer Überheblichkeit nicht der Nachwelt überliefert werden könnte. Iken war dagegen Kindergarten.
Hier ist das Interview zum Nachhören:
[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/12/19/dlf_20091219_1706_050153db.mp3]
Zum Mitlesen und …
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Paid Content: Schwarz und weiß
Ob man die Argumentationslinien eines Gegenüber als “Schwarz-Weiß-Argumentation” oder als “wohl abgewogen” empfindet, hängt nicht zuletzt vom eigenen Standpunkt ab.
Ein in der Wolle gefärbter Neoliberaler wird ausgewogene Überlegungen zum Umfang des Sozialen in der Marktwirtschaft trotz allem als einseitig empfinden, ein dogmatischer Kernkraftgegner nimmt jeden Gedanken an irgendein Endlager als Provakation wahr.
In sofern ist durchaus verständlich, wenn der “dumme Old-Economy-Guy” (Selbstbild frei nach Döpfner) Konstantin Neven DuMont und der offenbar schwer gekränkte Meedia-Mann Georg Altrogge die Welt des für klare Worte bekannten Online-Journalisten Stefan Niggemeier als in schwarz und weiß …


