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	<title>50hz - Werkstatt für Netzkommunikation &#187; twitter</title>
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		<title>Linkverk&#252;rzer s.50hz.de</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 17:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Djure Meinen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
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		<description><![CDATA[Aufgrund mehrerer Nachfragen, sei hier schnell das Geheimnis meines Linkverk&#252;rzers s.50hz.de gel&#252;ftet.
Lange URLs verk&#252;rzen zu k&#246;nnen, um sie in einem nur 140 Zeichen langen Tweet oder auch in einem lesbaren Text unterzubringen, geh&#246;rt inzwischen zur unerl&#228;sslichen Grundausstattung bei der Kommunikation im Internet.
Nachdem lange Zeit vor allem TinyURL zur Verf&#252;gung stand, schossen im Fahrwasser von Twitter neue Dienste wie Pilze aus dem Boden: is.gd, bit.ly, ow.ly, u.nu,&#8230; Inzwischen gibt es auch Verk&#252;rzer gro&#223;er Dienstleister wie etwa goo.gl von Google oder fb.me von Facebook.
W&#228;hrend letztere nicht zur freien Verf&#252;gung stehen, stellt man ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund mehrerer Nachfragen, sei hier schnell das Geheimnis meines Linkverk&#252;rzers <em>s.50hz.de</em> gel&#252;ftet.</p>
<p>Lange URLs verk&#252;rzen zu k&#246;nnen, um sie in einem nur 140 Zeichen langen <a href="http://twitter.com/50hz">Tweet</a> oder auch in einem lesbaren Text unterzubringen, geh&#246;rt inzwischen zur unerl&#228;sslichen Grundausstattung bei der Kommunikation im Internet.</p>
<p>Nachdem lange Zeit vor allem <a href="http://tinyurl.com/">TinyURL</a> zur Verf&#252;gung stand, schossen im Fahrwasser von <a href="http://twitter.com/50hz">Twitter</a> neue Dienste wie Pilze aus dem Boden: <a href="http://is.gd/">is.gd</a>, <a href="http://bit.ly/">bit.ly</a>, <a href="http://ow.ly/">ow.ly</a>, <a href="http://u.nu/">u.nu</a>,&#8230; Inzwischen gibt es auch Verk&#252;rzer gro&#223;er Dienstleister wie etwa <a href="http://goo.gl/">goo.gl</a> von Google oder <a href="http://fb.me">fb.me</a> von Facebook.</p>
<p>W&#228;hrend letztere nicht zur freien Verf&#252;gung stehen, stellt man sich bei den kleineren Diensten irgendwann die Frage, ob man das hinter den URLs<span id="more-3282"></span> versammelte Wissen wirklich dauerhaft einer mehr oder weniger greifbaren Briefkastenfirma anvertrauen m&#246;chte.</p>
<p>Die Alternative ist &#8211; sofern man einen Server mit PHP und mySQL hat &#8211; ein eigener Linkverk&#252;rzer. Ich setze dazu das freie Skript <a href="http://yourls.org/">YOURLS</a> ein. Wie das Script funktioniert und wie man es installiert, hat <a href="http://twitter.com/pottblog">Jens</a> in seinem Pottblog k&#252;rzlich <a href="http://www.pottblog.de/2009/12/28/hinwe-is-eigener-kurz-url-dienst/">ausf&#252;hrlich beschrieben</a>.</p>
<p>Meine Erfahrung mit dem eigenen Linkverk&#252;rzer sind bislang durchweg positiv. Ob der eigene Dienst auf Dauer jedoch mehr Sicherheit bietet, h&#228;ngt nat&#252;rlich sehr von der pers&#246;nlichen Disziplin ab. Regelm&#228;&#223;ige Datenbankbackups sind ebenso unerl&#228;sslich, wie schlicht daran zu denken, dem Skript ein ge&#228;ndertes Datenbankpasswort mitzuteilen. Sonst &#8211; das musste ich gestern schmerzlich erfahren &#8211; tut YOURLS n&#228;mlich gar nicht.</p>
<p><em>F&#252;r 1und1-Kunden wie mich abschlie&#223;end noch ein kleiner Tipp. Die .htaccess bedarf einer kleineren &#196;nderung. Was genau ge&#228;ndert werden muss, steht <a href="http://code.google.com/p/yourls/issues/detail?id=25">hier</a>.</em></p>
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		<title>Tina G&#252;nther: Das Onlineklassenzimmer</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 19:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Djure Meinen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die von mir sehr gesch&#228;tzte streitbare Soziologin Tina G&#252;nther hat quasi als Reaktion und Erg&#228;nzung zu meinem Beitrag Wer erkl&#228;rt unseren Kindern das Internet? noch einmal sehr ausf&#252;hrliche &#220;berlegungen zum Thema Medienkompetenz und Schule angestellt.
Besonders hinweisen m&#246;chte ich den Schluss ihres Textes. Tina sieht genau wie ich den ersten notwendigen Schritt in der Bildung pers&#246;nlicher Netzkompetenz bei den Lehrkr&#228;ften:
&#8220;Kein dickes Lehrbuch mit Rezeptwissen, keine aufwendigen Schulungen, keine gro&#223;en Geldbetr&#228;ge, aber Laptop, Kamera, Videoger&#228;t oder Mikrofon, viel Zeit und die Bereitschaft, sich auf eine neue Erfahrung einzulassen. Die Lehrer brauchen Freir&#228;ume, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die von mir sehr gesch&#228;tzte streitbare Soziologin <a href="http://sozlog.wordpress.com/about-tina-guenther/">Tina G&#252;nther</a> hat quasi als Reaktion und Erg&#228;nzung zu meinem Beitrag <a href="http://www.50hz.de/wer-erklaert-unseren-kindern-das-internet/">Wer erkl&#228;rt unseren Kindern das Internet?</a> noch einmal sehr ausf&#252;hrliche &#220;berlegungen zum Thema Medienkompetenz und Schule angestellt.</p>
<p>Besonders hinweisen m&#246;chte ich den Schluss ihres Textes. Tina sieht genau wie ich den ersten notwendigen Schritt in der Bildung pers&#246;nlicher Netzkompetenz bei den Lehrkr&#228;ften:</p>
<blockquote><p>&#8220;Kein dickes Lehrbuch mit Rezeptwissen, keine aufwendigen Schulungen, keine gro&#223;en Geldbetr&#228;ge, aber Laptop, Kamera, Videoger&#228;t oder Mikrofon, viel Zeit und die Bereitschaft, sich auf eine neue Erfahrung einzulassen. <strong>Die Lehrer brauchen Freir&#228;ume, um selbst ein Weblog anzulegen, sich auf Twitter und Facebook zu vernetzen, mit Google zu experimentieren, eine Linksammlung anzulegen, das Internet mobil zu nutzen.</strong> Dann werden feststellen, dass ihnen niemand sagt, was wichtig und was unwichtig ist. <strong>Wer nicht selbst ein Projekt oder eine Leitidee definiert, kann keine Kriterien f&#252;r Relevanz entwickeln.</strong> Wer sich nicht Priorit&#228;ten setzt, sich selbst einen klaren Auftrag gibt, kann nichts Sinnvolles mit dem Werkzeugkasten anfangen. Wer sich auf eine Onlinebiografie einl&#228;sst, wird nach kurzer Zeit beginnen, seine sozialen Rollen zu reflektieren â€“ Ver&#228;nderung nicht ausgeschlossen.&#8221;<br />
Quelle: <a href="http://sozlog.posterous.com/das-onlineklassenzimmer">sozlogâ€™s posterous</a> (Hervorhebungen von mir)<a href="http://sozlog.posterous.com/das-onlineklassenzimmer"><br />
</a></p></blockquote>

<p>Nat&#252;rlich m&#252;ssen wir im Anschluss an Ver&#228;nderungen von Unterricht denken. Aber eben erst im zweiten Schritt und &#8211; wie Tina schreibt &#8211; &#8220;mittelfristig.&#8221;</p>
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		<title>Wer erkl&#228;rt unseren Kindern das Internet?</title>
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		<comments>http://50hz.de/wer-erklaert-unseren-kindern-das-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 11:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Djure Meinen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Internet &#8211; dar&#252;ber besteht unter Experten weitgehend Einigkeit &#8211; wird unsere Gesellschaft auf dramatische Weise ver&#228;ndern. So schreibt etwa Sascha Lobo im Spiegel,
&#8220;Ich halte die Auswirkungen [des Internets] auf die Gesellschaft und besonders auf die kommenden Generationen f&#252;r so revolution&#228;r, als w&#228;ren Buchdruck, Telefon und Fernseher gleichzeitig erfunden worden.&#8221;
(Quelle: Sascha Lobo, Spiegel Online)
und stimmt damit dem Objekt seines als Replik aufÂ FAZ-Herausgeber Frank SchirrmacherÂ angelegten Textes zu, wenn dieser die &#8220;die Tragweite der digitalen Vernetzung als gigantisch einsch&#228;tzt.&#8221;
Neben dieser Einigkeit in der Absch&#228;tzung der Tragweite gibt es aber nat&#252;rlich wenig &#220;bereinstimmung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet &#8211; dar&#252;ber besteht unter Experten weitgehend Einigkeit &#8211; wird unsere Gesellschaft auf dramatische Weise ver&#228;ndern. So schreibt etwa Sascha Lobo im Spiegel,</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich halte die Auswirkungen [des Internets] auf die Gesellschaft und besonders auf die kommenden Generationen f&#252;r so revolution&#228;r, als w&#228;ren Buchdruck, Telefon und Fernseher gleichzeitig erfunden worden.&#8221;<br />
(Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,665806-2,00.html">Sascha Lobo, Spiegel Online</a>)</p></blockquote>
<p>und stimmt damit dem Objekt seines als Replik aufÂ FAZ-Herausgeber Frank SchirrmacherÂ angelegten Textes zu, wenn dieser die &#8220;die Tragweite der digitalen Vernetzung als gigantisch einsch&#228;tzt.&#8221;</p>
<p>Neben dieser Einigkeit in der Absch&#228;tzung der Tragweite gibt es aber nat&#252;rlich wenig &#220;bereinstimmung zwischen dem <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/509/494841/text/">Payback</a>-Autor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Schirrmacher">Schirrmacher</a> und dem <a href="http://saschalobo.com/">Internet-Vision&#228;r</a><a href="http://twitter.com/saschalobo"> Lobo</a>.</p>
<p>W&#228;hrend Schirrmacher mit kulturpessimistischer Haltung auf der Bremse steht, betont Lobo vor allem die Chancen ohne die Risiken g&#228;nzlich auszublenden.</p>
<p>Ich muss sicher nicht betonen, wem ich zuzustimmen geneigt bin. Und dennoch kann ich jeden verstehen, der sich angesichts der anstehenden Umw&#228;lzungen um die Zukunft unserer Gesellschaft sorgt. Ich mache mir diese Sorgen &#8211; trotz aller Begeisterung &#252;ber die Chancen &#8211; auch, bin jedoch &#252;berzeugt, dass die Ver&#228;nderungen unabwendbar sind. Um es mit meinen Freund Wolfgang L&#252;nenb&#252;rger zu sagen: &#8220;Das geht nicht mehr weg (und au&#223;erdem macht es nicht <a href="http://www.achtung.de/aktuelles/?p=2540&amp;sublink=1">dick</a>).&#8221;</p>
<p>Damit gibt es nur eine einzige Handlungsmaxime: Es gilt<span id="more-3095"></span> den Wandel zu begleiten und &#8211; ohne einen einzigen Gedanken an Repression &#8211; zu gestalten.</p>
<p><strong>Zentraler Baustein dabei ist die Ausbildung von Medienkompetenz.</strong> Lobo fordert in seinem Text im Spiegel daher &#8220;ein Schulfach Interneterziehung&#8221;.</p>
<p>Mal losgel&#246;st von der Frage, ob Interneterziehung ein Schulfach sein oder nicht besser als Querschnittskompetenz vermittelt werden sollte, stellt sich jedoch sofort die Frage, wer diese Kompetenz &#252;berhaupt vermitteln soll?</p>
<p>Faktisch ist es n&#228;mlich so, dass das Wissen um das Internet zwar unter Sch&#252;lern aber kaum unter Lehrern verbreitet ist. (Dazu empfehle ich dringend, den Beitrag <a href="http://netzwertig.com/2009/11/26/fehlende-medienkompetenz-wie-aus-lehrern-schueler-werden/">Fehlende Medienkompetenz: Wie aus Lehrern Sch&#252;ler werden</a> von Martin Weigert zu lesen.) Doch reicht dieses Wissen aus? Fehlt diesem Wissen nicht die Erfahrung?</p>
<p>Ich habe im privaten Umfeld wirklich viel mit Lehrern zu tun. Darunter durchaus einige mit hoher Kompetenz und dem andauernden Willen, sich zu verbessern. Doch zum <a href="http://www.50hz.de/nehmen-sie-sich-bitte-alle-30-minuten-zeit-fuer-professor-peter-kruse/">Digital Resident</a> hat es noch kein einziger geschafft.</p>
<p>Zudem stimmen die Berichte &#252;ber die Mehrheit der Lehrerschaft alles andere als hoffnungsvoll. Bei der Frage nach der eigenen Medienkompetenz und dem was man als Medienkompetenz vermitteln k&#246;nnte, steht nicht das Internet, sondern nach wie der Computer und die darauf installierte Software im Mittelpunkt. Medienkompetenz h&#246;rt bei Lehrern vielfach auf den Namen Powerpoint.</p>
<p>Und so wurde ich denn auch k&#252;rzlich gefragt, ob ich nicht Seminare zum Thema Medienkompetenz f&#252;r Lehrer anbieten wolle. Ja! Will ich. Doch bei n&#228;herem Hinsehen lautete die Aufgabe, eine Powerpoint-Schulung durchzuf&#252;hren. Ich habe abgelehnt.</p>
<p>Auf diese Weise heuteÂ nochÂ das Thema Medienkomptenz im Internet anzugehen, ist vergleichbar mit dem Versuch, jemandem dieÂ franz&#246;sischeÂ Sprache zu lehren, damit er seinen Sch&#252;lern die Prinzipien der Demoktatischen Gesellschaft n&#228;herbringen kann.</p>
<p>Computer und die darauf installierte Software sind l&#228;ngst nur noch eine Folie, mit der man ins Internet kommt. Ein Folie zudem, die zunehmend von anderen Werkzeugen abgel&#246;st wird.</p>
<p>Was wir dringend brauchen, sind Lehrer, die sich &#8211; auch gegen inneren Widerstand &#8211; endlich auf das Internet einlassen, wie ihre Sch&#252;ler das l&#228;ngst tun; die Facebook einfach mal ausprobieren, um sch&#252;lerVZ zu verstehen, die nicht versuchen bei Twitter das Belanglose zu finden, sondern es f&#252;r sich n&#252;tzlich zu gestalten und die vielleicht auch einfach mal kluge Gedanken &#8211; zu dieser Debatte?! &#8211; ins Internet schreiben.</p>
<p>Dabei will ich gerne helfen. Einzige Voraussetzung. Wissen, wie man einen Computer anstellt und was ein Browser ist. Und die Bereitschaft einen Google-Account, ein Facebook-Profil und einen Twitter-Nick anzulegen. Ohne Angst und &#8211; zun&#228;chst &#8211; ohne Fragen.</p>
<p><em>Nachtrag: Noch nicht genug gelesen? </em><a href="http://www.faz.net/s/Rub2F3F4B59BC1F4E6F8AD8A246962CEBCD/Doc~E227F287F34EC42089D65570B25ED3B92~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell"><em>Hier</em></a><em> geht&#8217;s in die Zukunft.</em></p>
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		<title>Der Landkreis FRI twittert, leider ohne Landrat</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 17:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Djure Meinen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom Jadebusen]]></category>
		<category><![CDATA[Ambrosy]]></category>
		<category><![CDATA[Landkreis Friesland]]></category>
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		<description><![CDATA[Tats&#228;chlich aus der (gedruckten) Zeitung erfahren habe ich heute, dass mein Landkreis neuerdings twittert. Als einer der ersten in Deutschland. So steht es zumindest im Jeverland-Boten, dem Lokalteil der NWZ f&#252;r den Nordkreis.
Die Anf&#228;nge dort sind &#8211; bleiben wir mal vorsichtig &#8211; ganz ordentlich. &#220;berhaupt nicht zur&#252;ck zu folgen, halte ich jedoch nicht f&#252;r sehr kommunikativ. Gerade am Anfang keine unbedingt empfehlenswerte Strategie. Ich werde in den n&#228;chsten Tagen einfach mal testen, ob man dennoch eine kommunikative Strategie verfolgt. Wenn nicht, h&#228;tte man eine wichtige Chance vertan.
&#220;brigens genauso wie mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-2680" title="FRItwit" src="http://www.50hz.de/wp-content/uploads/2009/10/FRItwit.jpg" alt="FRItwit" width="186" height="182" />Tats&#228;chlich <a href="http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_kreis_friesland_artikel.php?id=2140413&amp;">aus der (gedruckten) Zeitung</a> erfahren habe ich heute, dass <a href="http://www.friesland.de">mein Landkreis</a> neuerdings <a href="http://twitter.com/landkreisfri">twittert</a>. Als einer der ersten in Deutschland. So steht es zumindest im <a href="http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_kreis_friesland_jever.php">Jeverland-Boten</a>, dem Lokalteil der <a href="http://www.nwzonline.de/">NWZ</a> f&#252;r den Nordkreis.</p>
<p>Die Anf&#228;nge dort sind &#8211; bleiben wir mal vorsichtig &#8211; ganz ordentlich. &#220;berhaupt nicht zur&#252;ck zu folgen, halte ich jedoch nicht f&#252;r sehr kommunikativ. Gerade am Anfang keine unbedingt empfehlenswerte Strategie. Ich werde in den n&#228;chsten Tagen einfach mal testen, ob man dennoch eine kommunikative Strategie verfolgt. Wenn nicht, h&#228;tte man eine wichtige Chance vertan.</p>
<p>&#220;brigens genauso wie mit der Ansage von Landrat Ambrosy:</p>
<blockquote><p>&#8220;Was B&#252;rger interessiert, sind Informationen des Kreises â€“ und nicht, was ich zum Fr&#252;hst&#252;ck esse. Wir liefern sachliche Neuigkeiten&#8221;</p></blockquote>
<p>Weit gefehlt Herr Ambrosy. Es muss nicht unbedingt ihr Fr&#252;hst&#252;ck sein, aber (pers&#246;nlich gehaltene) Neuigkeiten direkt von ihrem iPhone (?!) getwittert, w&#228;ren ohne Frage eine Bereicherung. Trauen Sie sich.</p>
<p><em>(Und fragen Sie ruhig noch mal jemanden, der sich damit auskennt ;-)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Twitter: Nicht nur in der Welt, auch in Oldenburg</title>
		<link>http://50hz.de/twitter-nicht-nur-in-der-welt-auch-in-oldenburg/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 16:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Djure Meinen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social://Media]]></category>
		<category><![CDATA[Vom Jadebusen]]></category>
		<category><![CDATA[NWZ]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.50hz.de/?p=1994</guid>
		<description><![CDATA[&#220;ber die Versuche Twitter zu erkl&#228;ren, habe ich hier schon des &#246;fteren geschrieben. In j&#252;ngster Zeit versucht sich vermehrt auch die Print-Presse an dem Thema. So nun auch mein lokales Hausblatt NWZ.
Gleich im zweiten Absatz des Artikels stand ich knapp vor der fristlosen K&#252;ndigung meines Abonnements, wird dort doch die Frage &#8220;Aber was ist das &#252;berhaupt &#8211; &#8216;Twitter&#8217;?&#8221; mit dem an Inhaltsleere nicht zu &#252;berbietenden Satz,
&#8220;Im Grunde handelt es sich um einen Micro-Blogging-Dienst, gegr&#252;ndet 2007 in San Francisco.&#8221;
beantwortet.
Aha! Soso.
Doch im weiteren Verlauf f&#228;ngt sich die Autorin Esther Rothstegge &#8211; bei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1999" title="Twitter in der NWZ" src="http://www.50hz.de/wp-content/uploads/2009/07/twitter-in-der-nwz-1.jpg" alt="Twitter in der NWZ" width="200" height="175" />&#220;ber die Versuche <a href="http://twitter.com/50hz">Twitter</a> zu erkl&#228;ren, habe ich hier <a href="http://www.50hz.de/mbc-09-twitter-kann-man-nicht-erklaeren/">schon</a> <a href="http://www.50hz.de/twitter-erklaeren-von-raeumen-und-schwaermen/">des</a> <a href="http://www.50hz.de/podcast-der-woche-pogue-erklaert-twitter/">&#246;fteren</a> geschrieben. In j&#252;ngster Zeit versucht sich vermehrt auch die Print-Presse an dem Thema. So nun auch mein lokales Hausblatt <a href="http://www.nwzonline.de/">NWZ</a>.</p>
<p>Gleich im zweiten Absatz des Artikels stand ich knapp vor der fristlosen K&#252;ndigung meines Abonnements, wird dort doch die Frage &#8220;Aber was ist das &#252;berhaupt &#8211; &#8216;Twitter&#8217;?&#8221; mit dem an Inhaltsleere nicht zu &#252;berbietenden Satz,</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;Im Grunde handelt es sich um einen Micro-Blogging-Dienst, gegr&#252;ndet 2007 in San Francisco.&#8221;</p>
<p>beantwortet.</p>
<p>Aha! Soso.</p>
<p>Doch im weiteren Verlauf f&#228;ngt sich die Autorin Esther Rothstegge &#8211; bei Twitter @<a href="https://twitter.com/MRSBOOKS">mrsbooks</a> &#8211; und liefert dann doch <span id="more-1994"></span>einen <a href="http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_artikel.php?id=2043541&amp;">ganz passablen Artikel</a> ab. Ein Artikel allerdings, der Insidern wenig Neues vermittelt und Neulingen vermutlich auch keinen Zugang zum Thema er&#246;ffnet.</p>
<p>Doch letztlich mag ich diese Schw&#228;che niemandem vorwerfen. Twitter ist nun mal schwierig zu erkl&#228;ren und anders als mancher Feuilletonist gro&#223;er Bl&#228;tter wahrt Frau Rothstegge Neutralit&#228;t, befragt Experten &#8211; darunter @<a href="http://twitter.com/mediaocean">mediaocean</a> Steffen B&#252;ffel &#8211; und wagt den <a href="http://twitter.com/MRSBOOKS">Selbstversuch</a>.</p>
<p>Schade nur, dass wieder einmal die St&#228;rke einer Regionalzeitung nicht ausgespielt wird. Im Verbreitungsgebiet der NWZ gibt es immerhin ein paar <a href="http://twitter.grader.com/index.php?Action=TwitterUsersByLocation&amp;State=06&amp;Country=DE">recht erfolgreiche</a> Twitter-User, darunter mit @<a href="http://twitter.com/GarreltDuin/">GarreltDuin</a> ein @<a href="http://twitter.com/JuliaKloeckner/">JuliaKloeckner</a>-<a href="http://www.50hz.de/bundespraesidentenwahl-unwuerdiges-theater/">Pendant</a>, mit @<a href="http://twitter.com/matthiasgroote">matthiasgroote</a> einen erfolgreichen Twitter-Wahlk&#228;mpfer, mit @<a href="http://twitter.com/ralphmakolla/">ralphmakolla</a> einen profilierten Lokalpolitiker und mit @<a href="http://twitter.com/AStollenwerk">AStollenwerk</a>, @<a href="http://twitter.com/DennisWeitz/">DennisWeitz</a> und @<a href="http://twitter.com/4ndreDuering">4ndreDuering</a> ein paar lebhafte Nachwuchs<span style="text-decoration: line-through;">politiker</span>twitterer.</p>
<p>M&#246;glicherweise h&#228;tte man auch noch einen Twitter-Experten im Nordwesten gefunden. Ob der @<a href="http://twitter.com/mediaocean">mediaocean</a> ebenb&#252;rtig gewesen w&#228;re, m&#246;gen andere beurteilen ;-)</p>
<p><em>Hinweis: W&#228;hrend ich diesen Artikel schreibe, erreicht micht &#252;brigens die Nachricht, dass auch der <a href="http://www.50hz.de/varel-lokalzeitung-unter-druck/">hier bereits einmal erw&#228;hnte</a> Chef vom Dienst der NWZ Frank Jungbluth &#8211; @<a href="http://twitter.com/Frank_Jungbluth">Frank_Jungbluth</a> &#8211; nun zu <a href="http://twitter.com/50hz/followers">meinen Followern</a> z&#228;hlt. Herzlich Wilkommen!<br />
</em></p>
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		<title>Bundespr&#228;sidentenmurks: Die NWZ verkommentiert sich</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 13:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Djure Meinen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Vom Jadebusen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[NWZ]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt so Tage, da ist man geneigt, &#252;ber Schritte nachzudenken, dem vermutlich ohnehin unausweichlichen Untergang der gedruckten Tageszeitung mit geeigneten Mitteln nachzuhelfen. Heute ist so ein Tag.
Andererseits: Ich m&#246;chte meine NWZ am Fr&#252;hst&#252;ckstisch nicht wirklich missen. Also &#252;bersetzte ich meinen Unmut in hoffentlich konstruktive Kritik und schreibe Olaf Reichert &#8211; Autor dieses Kommentars zu diesem von der dpa &#252;bernommenen Beitrag einen Brief:
Sehr geehrter Herr Reichert,
ich habe mich &#252;ber Ihren Kommentar in der NWZ vom 27. Mai 2009 ge&#228;rgert. Ge&#228;rgert habe ich mich nicht, weil ich anderer Meinung bin als ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt so Tage, da ist man geneigt, &#252;ber Schritte nachzudenken, dem vermutlich ohnehin unausweichlichen Untergang der gedruckten Tageszeitung mit geeigneten Mitteln nachzuhelfen. Heute ist so ein Tag.</p>
<p>Andererseits: Ich m&#246;chte meine <a href="http://www.nwzonline.de/">NWZ</a> am Fr&#252;hst&#252;ckstisch nicht wirklich missen. Also &#252;bersetzte ich meinen Unmut in hoffentlich konstruktive Kritik und schreibe Olaf Reichert &#8211; Autor <a href="http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_politik_meinung_artikel.php?id=2014808&amp;">dieses Kommentars</a> zu diesem von der dpa &#252;bernommenen <a href="http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_politik_artikel.php?id=2014785&amp;">Beitrag</a> einen Brief:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Reichert,</p>
<p>ich habe mich &#252;ber Ihren Kommentar in der NWZ vom 27. Mai 2009 ge&#228;rgert. Ge&#228;rgert habe ich mich nicht, weil ich <a href="http://www.50hz.de/bundespraesidentenwahl-unwuerdiges-theater/">anderer Meinung</a> bin als Sie. Ge&#228;rgert habe ich mich, weil sie ein Urteil &#252;ber einen Sachverhalt f&#228;llen, <span id="more-1758"></span>zu dem Sie ganz offensichtlich keine eigenen Recherchen angestellt haben und nicht zuletzt in Folge dessen schlecht informiert waren.</p>
<p>Dass Sie keine eigenen Recherchen angestellt haben, liegt aus meiner Sicht nahe.</p>
<p>Zum einen f&#252;hren sie aus, der Abgeordnete Ulrich Kelber habe sein &#8220;exklusives Wissen&#8221; als Mitglied der Z&#228;hlkommission vorzeitig &#246;ffentlich gemacht. Das ist falsch. Ulrich Kelber war nicht Mitglied der Z&#228;hlkommission. Au&#223;erdem war sein Wissen keineswegs exklusiv. Bereits deutlich vor Kelbers Ver&#246;ffentlichung kannten weite Teile der Bundesversammlung und einige Medienvertreter das Ergebnis. Die Fraktionsvorsitzenden kannten das Ergebnis und hatten es per stiller Post l&#228;ngst weitergegeben.</p>
<p>H&#228;tten Sie eigene Recherchen angestellt, w&#228;re ihnen zudem aufgefallen, dass nicht zwei, sondern mindestens drei Abgeordnete das Ergebnis per Twitter verbreitet haben. Der dritte im Bunde war mit Garrelt Duin ein f&#252;r unsere Region nicht eben unbedeutender Politiker. Eine &#8211; das werden Sie zugeben &#8211; perfekte Gelegenheit, aus einer d&#252;rren dpa-Meldung eine f&#252;r die Region interessante Geschichte zu machen.</p>
<p>Mit Duin zu sprechen, w&#228;re auch deshalb interessant gewesen, weil das den Weg der Information an die &#214;ffentlichkeit m&#246;glicherweise weiter erhellt h&#228;tte. Duin sagt n&#228;mlich, er habe die Information von einem Journalisten erhalten.</p>
<p>Dies vorweg geschickt m&#246;chte ich mir f&#252;r die Zukunft gerne folgendes w&#252;nschen: Beschr&#228;nken sie sich gerne auf die &#220;bernahme von Material der dpa. Zumal dann, wenn es sich wie hier im Grunde um eine Nebens&#228;chlichkeiten handelt. Mein Anspruch an die NWZ ist bei solchen Dingen nicht so hoch.</p>
<p>Bevor jedoch Urteile gef&#228;llt und Kommentare geschrieben werden, braucht es schon ein wenig mehr als das. F&#252;r Stammtischreflexe ist das Papier der NWZ zu schade.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p>Djure Meinen</p>
<p>P.S.: Wie ein Beitrag zum Thema aussehen k&#246;nnte, macht &#252;brigens die Welt <a href="http://www.welt.de/politik/wahlkampf-virtuell/article3809885/Die-merkwuerdige-Online-Posse-um-Horst-Koehler.html">hier</a> sehr sch&#246;n deutlich.</p></blockquote>
<p>Weitere Beitr&#228;ge zum Thema:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.50hz.de/bundespraesidentenwahl-unwuerdiges-theater/">Unw&#252;rdiges Theater</a></li>
<li><a href="http://www.50hz.de/oeffentlich-rechtlicher-bundespraesidentenmurks-zweiter-akt/">&#214;ffentlicher Bundespr&#228;sidentenmurks</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>&#214;ffentlich-rechtlicher Bundespr&#228;sidentenmurks, Zweiter Akt</title>
		<link>http://50hz.de/oeffentlich-rechtlicher-bundespraesidentenmurks-zweiter-akt/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 08:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Djure Meinen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social://Media]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesthemen]]></category>
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		<description><![CDATA[Als w&#228;re die unw&#252;rdige Inszenierung vom Sonnabend nicht schon schlimm genug gewesen, haben die Tagesthemen die Fehlleistungen der ARD in dieser Sache gestern Abend munter fortgesetzt.
Der Bericht &#252;ber den Zwitschernden Verrat gl&#228;nzt zum einen mit Recherchepannen und schr&#228;ger Fakteninterpretation, zum anderen werden die ganz wesentlichen Fragen nicht gekl&#228;rt.
Nicht zwei sondern mindestens drei Mitglieder der Bundesversammlung &#8211; n&#228;mlich auch @GarreltDuin &#8211; twitterten das Ergebnis lange vor der Ergebnisverk&#252;ndung. Kaum vorstellbar, dass die Tagesthemen das nicht wussten, aber m&#246;glicherweise passte der Ostfriese einfach nicht mehr in den Beitrag. Dabei w&#228;re es wom&#246;glich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als w&#228;re die <a href="http://www.50hz.de/bundespraesidentenwahl-unwuerdiges-theater/">unw&#252;rdige Inszenierung</a> vom Sonnabend nicht schon schlimm genug gewesen, haben die Tagesthemen die Fehlleistungen der ARD in dieser Sache gestern Abend munter fortgesetzt.</p>
<p>Der Bericht &#252;ber den <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt1376.html">Zwitschernden Verrat</a> gl&#228;nzt zum einen mit Recherchepannen und schr&#228;ger Fakteninterpretation, zum anderen werden die ganz wesentlichen Fragen nicht gekl&#228;rt.</p>
<p>Nicht zwei sondern mindestens drei Mitglieder der Bundesversammlung &#8211; n&#228;mlich auch @<a href="http://twitter.com/GarreltDuin/status/1892747663">GarreltDuin</a> &#8211; twitterten das Ergebnis lange vor der Ergebnisverk&#252;ndung. Kaum vorstellbar, <span id="more-1740"></span>dass die Tagesthemen das nicht wussten, aber m&#246;glicherweise passte der Ostfriese einfach nicht mehr in den Beitrag. Dabei w&#228;re es wom&#246;glich erhellend gewesen, mit Duin zu sprechen. Der <a href="http://twitter.com/GarreltDuin/statuses/1901967830">beteuert n&#228;mlich</a>, die Information von einem Journalisten bekommen zu haben und davon ausging, dass das Ergebnis deshalb l&#228;ngst medien&#246;ffentlich war.</p>
<p>Ebenso jeder Grundlage entbehrt die Aussage in der Anmoderation, die Bundesversammlung selbst sei via Twitter in Kenntnis gesetzt worden. Die war zu weiten Teilen offenbar l&#228;ngst informiert, weil &#8211; warum und von wem auch immer &#8211; die Fraktionsvorsitzenden bereits sehr fr&#252;h von demÂ  Ergebnis wussten und es auch weitergetragen haben. Licht in diesen dunklen Informationskanal zu bringen, w&#228;re eine doch eine viel spannendere Rechercheaufgabe gewesen. Aber nat&#252;rlich etwas komplizierter und leider ganz ohne Twitterhype.</p>
<p>Auch bei der Auswahl des &#8220;Experten&#8221; haben die Tagesthemen keine gl&#252;ckliche Hand bewiesen. Ohne <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/mitwirkende-700-0.html">Gregor Hackmack</a> zu nahe treten zu wollen &#8211; <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/">Abgeordnetenwatch</a> macht eine wichtigen Job -, die Aussage &#8220;Abgeordnete untersch&#228;tzen dieses Medium Internet&#8221; geht zumindest im Falle von @<a href="http://twitter.com/UlrichKelber/status/1892752611">UlrichKelber</a> und @<a href="http://twitter.com/GarreltDuin/">GarreltDuin</a> fehl. Die beiden wussten sehr genau, welche &#214;ffentlickeit sie mit ihren Tweets erreichen. Und sie taten aus meiner Sicht das einzig richtige. Sie setzten ihre W&#228;hler in Kenntnis &#252;ber etwas, das eine vermeintlich Elite &#8211; Bundesversammlung und Medien &#8211; l&#228;ngst wusste.</p>
<p>Doch all das ist nat&#252;rlich nicht so furchtbar wichtig. Die eigentliche Wahl zum Bundespr&#228;sidenten ist ordnungsgem&#228;&#223; verlaufen, Ablauf von Ausz&#228;hlung und Verk&#252;ndung spiegeln das manchmal etwas ruppige Amtsverst&#228;ndnis von Norbert LammertÂ  wieder &#8211; nehmen wir es mit Bochumer Humor &#8211; und sp&#228;testens zur n&#228;chsten Pr&#228;sidentenwahl in f&#252;nf Jahren d&#252;rfte auch der Bundestagverwaltung klar geworden sein, dass sie sich k&#252;nftig ein wenig besser organisieren muss.</p>
<p><strong>Was mich jedoch wirklich &#228;rgert, ist der Umstand, dass die ARD nicht zur Selbstkritik f&#228;hig ist. Der eigentliche Skandal ist doch, dass die Fernsehzuschauer am Sonnabend hingehalten wurden, wie in einer schlechten Call-in-Show.</strong></p>
<p>Ach &#252;brigens: Was ist eigentlich eine &#8220;Handy-SMS&#8221;?</p>
<p><em>Nachtrag I: Laut Handelsblatt wird jetzt eine <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/in-twitter-affaere-geraet-lammert-unter-druck;2297699">Parlementsaff&#228;re</a> aus der Sache. </em></p>
<p><em>Nachtrag II: Volker Beck &#8211; von Anfang an <a href="http://twitter.com/Volker_Beck">via Twitter</a> an der Diskussion beteiligt &#8211; <a href="http://beckstage.volkerbeck.de/2009/05/26/twitter-ist-nicht-wikileaks/">schilt via Blog</a></em> die b&#246;sen Twitterer. Ich halte das f&#252;r Unsinn und habe entsprechend kommentiert.</p>
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		<title>Die re:publica war klasse..</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 10:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Djure Meinen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[.. f&#252;r mich. Und das ist doch die Hauptsache. Ja, es gab Programmpunkte, die nicht ganz auf der H&#246;he der Diskussion waren. Ja, das eine oder andere Panel war reichlich selbtsreferenziell. (Dieses hier besonders.) Ja, der Friedrichstadtpalast war ein wenig zu gro&#223; f&#252;r die meisten Redner. Ja, die Kalkscheune ist eigentlich zu klein f&#252;r die gewachsene re:publica. Ja, die mangelnde Disziplin bei der Programmabwicklung kann ganz schon nerven.

Doch all das l&#228;sst sich locker vergessen bei einer Veranstaltung, die einem wie keine andere Raum und Gelegenheit bietet, tolle Gespr&#228;che zu f&#252;hren, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>.. f&#252;r mich. <strong>Und das ist doch die Hauptsache.</strong> Ja, es gab Programmpunkte, die nicht ganz auf der H&#246;he der Diskussion waren. Ja, das eine oder andere Panel war reichlich selbtsreferenziell. (<a href="http://programm.re-publica.de/2009/events/375.de.html">Dieses hier besonders</a>.) Ja, der <a href="http://www.friedrichstadtpalast.de/">Friedrichstadtpalast</a> war ein wenig zu gro&#223; f&#252;r die meisten Redner. Ja, die <a href="http://www.kalkscheune.de/">Kalkscheune</a> ist eigentlich zu klein f&#252;r die gewachsene <a href="http://www.re-publica.de/09/">re:publica</a>. Ja, die mangelnde Disziplin bei der Programmabwicklung kann ganz schon nerven.<span id="more-1554"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1555 aligncenter" title="re:publica: Djure und Jens im Friedrichstadtpalast" src="http://www.50hz.de/wp-content/uploads/2009/04/rp09_djm_jm.jpg" alt="re:publica: Djure und Jens im Friedrichstadtpalast" width="500" height="304" /></p>
<p>Doch all das l&#228;sst sich locker vergessen bei einer Veranstaltung, die einem wie keine andere Raum und Gelegenheit bietet, tolle Gespr&#228;che zu f&#252;hren, in zuf&#228;lliger, entspannter und anregender Atmosph&#228;re <a href="http://twitter.com/50hz/statuses/1437962105">Sushi </a>oder <a href="http://twitter.com/50hz/statuses/1440532448">Italienisch</a> zu speisen, auf <a href="http://tinyurl.com/cggy5f">Twitterlesungen</a> zu lachen, mit @<a href="http://twitter.com/prcdv/">prcdv</a> die S1 nach Zehlendorf unsicher zu machen und nicht zuletzt den Berliner Fr&#252;hsommer zu genie&#223;en.</p>
<p>Und schlie&#223;lich gab es ja auch echte H&#246;hepunkte: Die charmante Er&#246;ffnungskeynote von Johnny (<a href="http://www.spreeblick.com/2009/04/07/review-meine-republica-nachlese/">sein Fazit hier</a>), den formal un&#252;bertrefflichen und inhaltlich mitrei&#223;enden <a href="http://make.tv/republica2009/show/18607">Vortrag von Lawrence Lessig</a> oder die Einblicke in die Chancen f&#252;r die politische Emazipation im nahen Osten von <a href="http://make.tv/republica2009/show/18674">Esraâ€™a Al Shafei</a> (<a href="http://www.mideastyouth.com/">Mideast Youth</a>).</p>
<p>F&#252;r n&#228;chstes Jahr w&#252;nsche ich mir vor allem zweierlei. Macht&#8217;s nochmal! Und: Politiker und Politikerinnen des Berliner Regierungsbetriebes. Bewegt Euren Arsch dorthin!</p>
<p>Das Foto stammt aus dem <a href="http://www.flickr.com/photos/philharmoniker/3429094413/in/set-72157616589166368/">Stream</a> der <a href="http://www.dacapo-dp.de/">Duisburger Philharmoniker</a> und zeigt rechts @<a href="http://twitter.com/pottblog/">pottblog</a>, der die re:publica gewohnt informativ <a href="http://www.pottblog.de/2009/04/11/republica-09-familientreffen-20/">protokolliert</a> hat.</p>
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		</item>
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		<title>Was machst Du? Feuer entfachen!</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 14:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Djure Meinen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Es ist echt Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Media Manager]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Was machst Du eigentlich mit deiner Werkstatt f&#252;r Netzkommunikation?&#8221; Das fragen mich Familie, Freunde und (potentielle) Kunden nat&#252;rlich oft.
Die Antwort darauf ist nicht leicht. Zum einen weil ich viele verschiedene Aufgaben &#252;bernehme. Aber auch weil sich mit jedem zweiten Begriff, den ich zur Beschreibung meiner Arbeit benutzen m&#246;chte, eine neue Welt auftut, die ihrerseits erst einmal erkl&#228;rt werden m&#252;sste. Es gibt zudem oft keine gemeinsame Erfahrungswelt, auf die man zum besseren Verst&#228;ndnis aufbauen k&#246;nnte.
In einem bemerkenswerten Beitrag beschreibt Oseon-Gr&#252;nder Tapio Liller die Erkl&#228;rungsn&#246;te am Beispiel von Twitter und Social Networks. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1418" title="Oseon Conversations" src="http://www.50hz.de/wp-content/uploads/2009/02/oseon.jpg" alt="Oseon Conversations" width="210" height="193" />&#8220;Was machst Du eigentlich mit deiner Werkstatt f&#252;r Netzkommunikation?&#8221; Das fragen mich Familie, Freunde und (potentielle) Kunden nat&#252;rlich oft.</p>
<p>Die Antwort darauf ist nicht leicht. Zum einen weil ich viele verschiedene Aufgaben &#252;bernehme. Aber auch weil sich mit jedem zweiten Begriff, den ich zur Beschreibung meiner Arbeit benutzen m&#246;chte, eine neue Welt auftut, die ihrerseits erst einmal erkl&#228;rt werden m&#252;sste. Es gibt zudem oft keine gemeinsame Erfahrungswelt, auf die man zum besseren Verst&#228;ndnis aufbauen k&#246;nnte.</p>
<p>In <a href="http://www.opensourcepr.de/2009/02/27/brandstifter/">einem bemerkenswerten Beitrag</a> beschreibt <a href="http://www.oseon.com/">Oseon</a>-Gr&#252;nder Tapio Liller<span id="more-1411"></span> die Erkl&#228;rungsn&#246;te am Beispiel von <a href="http://twitter.com/50hz">Twitter</a> und Social Networks. Und er verdeutlicht gleichzeitig, warum es wichtig ist, den Fragen nicht auszuweichen:</p>
<blockquote><p>&#8220;[...] der Medienwandel passiert. Und wer nicht mitkommt, kommt unter die R&#228;der. So wie die Musikindustrie- und jetzt die â€œJournalismusindustrieâ€ [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>Tapio zeigt auch den Weg auf, der sich weitgehend mit meiner Idee f&#252;r gute Social-Media-Beratung deckt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Alles Erkl&#228;ren, die Theorie des Social Web, die &#252;berall in Fachblogs sprie&#223;enden â€œ10 Regeln zum erfolgreichen Umgang mit Twitterâ€, all das ist sicher in der derzeitigen Explorationsphase der zweinulligen Kommunikation normal und vielleicht auch n&#252;tzlich. <strong>Doch am Ende z&#228;hlt die ganz praktische Durchdringung, die pers&#246;nliche und emotionale Erfahrung des Neuen. Die Theorie bleibt grau und neblig.</strong>&#8220;</p></blockquote>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ohne dieses [emotionale] Verst&#228;ndnis wird es aber nicht gehen. Nicht mehr lange. Also lasst uns die Sch&#252;chternen, die &#196;ngstlichen, die Ignoranten und die Faulen vor die Bildschirme zerren und ihnen zeigen, was sie verpassen. Und wenn die Glut der Faszination zu glimmen beginnt, geben wir Reisige hinzu und kleine Scheite, bis das Feuer der Begeisterung lodert und unsere Sch&#252;tzlinge selbst hinausgehen und Fragen &#252;ber Twitter beantworten m&#252;ssen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Also los! R&#252;ber zu Tapio. Den <a href="http://www.opensourcepr.de/2009/02/27/brandstifter/">ganzen Text</a> lesen und dann hinausgehen und Feuer entfachen. Ich werde mich dabei auch von nassem Holz nicht entmutigen lassen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Podcast der Woche: Pogue erkl&#228;rt Twitter</title>
		<link>http://50hz.de/podcast-der-woche-pogue-erklaert-twitter/</link>
		<comments>http://50hz.de/podcast-der-woche-pogue-erklaert-twitter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 10:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Djure Meinen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social://Media]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[podcasttipp]]></category>
		<category><![CDATA[Pogue]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Podcast von David Pogue w&#228;re ohnehin einer der n&#228;chsten Kandidaten f&#252;r meine unregelm&#228;&#223;ige Serie Podcast der Woche gewesen. Der NYT-Kolumnist versteht es auf h&#246;chst unterhaltsame Weise, Consumer-Technologie-Trends zu erl&#228;utern und auf die Sch&#252;ppe zu nehmen.
Jetzt versucht sich Pogue mit einem Video in die Reihe derjenigen einzuf&#252;gen, die versuchen, Twitter zu erkl&#228;ren. Er scheitert, weil er scheitern muss. Aber das auf sehr hohem Niveau.

Meine Empfehlung: Pogue geh&#246;rt in jede iTunes-Bibliothek.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://video.nytimes.com/video/playlist/technology/1194811622271/index.html">Podcast</a> von <a href="http://www.davidpogue.com/">David Pogue</a> w&#228;re ohnehin einer der n&#228;chsten Kandidaten f&#252;r meine unregelm&#228;&#223;ige Serie <a href="http://www.50hz.de/tag/podcasttipp/">Podcast der Woche</a> gewesen. Der <a href="http://pogue.blogs.nytimes.com/">NYT-Kolumnist</a> versteht es auf h&#246;chst unterhaltsame Weise, Consumer-Technologie-Trends zu erl&#228;utern und auf die Sch&#252;ppe zu nehmen.</p>
<p>Jetzt versucht sich Pogue mit einem Video in die Reihe derjenigen einzuf&#252;gen, die versuchen, <a href="http://www.50hz.de/mbc-09-twitter-kann-man-nicht-erklaeren/">Twitter zu erkl&#228;ren</a>. Er scheitert, <a href="http://www.50hz.de/twitter-erklaeren-von-raeumen-und-schwaermen/">weil er scheitern muss</a>. Aber das auf sehr<span id="more-1267"></span> hohem Niveau.</p>
<p><object width="480" height="385" data="http://www.youtube.com/v/yrGo3KfQNaw&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/yrGo3KfQNaw&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Meine Empfehlung: Pogue geh&#246;rt in jede <a href="http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=210818527">iTunes-Bibliothek</a>.</p>
]]></content:encoded>
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