Seite auswählen

Logo Wilhelmshavener ZeitungDa wir gerade dabei sind, Kolumnen für die Wilhelmshavener Zeitung nachzureichen, hier noch das Stück zu Slack, das bereits am 08. Dezember 2015 im Blatt stand.

Zählen Sie mal durch! Wie viele Dienste nutzen Sie zur Kommunikation? Telefon, Fax? Immer weniger? Stattdessen E-Mail, WhatsApp, den Facebook-Messenger, Skype? Vielleicht noch exotischere Messenger wie Threema oder gar Snapchat? Wer mit vielen Menschen in Kontakt steht, um seinen beruflichen und privaten Alltag zu organisieren, verliert schnell den Überblick.

Mit Slack gerät derzeit ein weiterer Messenger in den Fokus der Diskussion, der vielleicht etwas Ordnung in das Durcheinander bringen kann. Das klingt zunächst paradox. Noch ein Messenger?! Doch Slack sorgt für Überblick. Zunächst einmal durch geschlossene Teams, die jeweils eine völlig eigenständige Umgebung nutzen. Ein Team können Mitarbeiterinnen eines Unternehmens bilden, eine Projektgruppe, oder der Vorstand eines Vereins. Ebenso denkbar sind Teams zu bestimmten Themen wie eine Programmiersprache, eine politische Initiative oder auch Freizeitaktivitäten.

Innerhalb der Teams sorgen Channel für weitere Ordnung. In Channeln besprechen sich alle relevanten Personen zu einzelnen Themen oder Projekten. Offen für alle im Team oder in geschlossenen Gruppen. Innerhalb der Gespräche können zudem relevante Dokumente vom Internetlink über E-Mails bis zu ganzen Datenbanken eingebunden werden. Für viele externe Dienste lässt sich das sogar automatisieren. Die größte Stärke von Slack ist die Volltextsuche. Sie erlaubt es, schnell an die relevante Stelle eines Gespräches zu springen oder die richtigen Informationen wieder zu finden.

Wer in mehreren Slack-Teams Mitglied ist, wird die kostenlose Software für Desktop und Smartphone schätzen. Hier wechselt man schnell durch die Teams und wird über Updates informiert.

Slack ist übrigens nicht kostenlos. Für kleine Teams, die auf immerwährende Archive verzichten können, kommt man allerdings mit der kostenlosen Version recht weit. Kostenlos bleibt Slack zudem für gemeinnützige Organisationen. Bildungseinrichtungen bekommen erhebliche Vergünstigungen.

Bisherige Ausgaben dieser Kolumne (Auszug):

Facebook? Vergessen Sie es!
Es macht einen Unterschied
Auf zur Unkonferenz
Facebook im Katastropheneinsatz
Ein Schiff wird kommen
Ist WhatsApp jetzt böse?
Sicherer im Internet
Instagramieren
Gefahr in der Hosentasche
Snapchat wird erwachsen