Loboesk
Ich habe mich bekanntlich geärgert und ärgere mich immer noch. Beispielsweise über Lichtjahre an der Zielgruppe vorbei zielende Banner auf den Adnation-Blogs (MMS, SMS, Gewinnspiele?!), eine halbfertige Kampagnenseite in teilweise schwer erträglicher Jugendsprache, nur schwer in Gang kommende Kommunikation und eine floskoleske Stellungnahme zum Thema Netzsperren.
Meine erste Einschätzung, dass die ganze Nummer dem Markt für Social Media Kommunikation insgesamt schaden könne, habe ich allerdings inzwischen relativiert. Natürlich werden einzelne Markenverantwortliche nun erst recht nicht mehr zu überzeugen sein. Was soll’s? Die werden schon baden gehen. Und immerhin haben wir viel gelernt.

Einer gibt übrigens – wie so oft – eine wunderbare Figur ab, weil er sich treu bleibt: Sascha Lobo. Jeder kann ihn wahlweise einfach weiter bewundern, belächeln oder hassen. Natürlich verrät auch Sascha uns in seinem Interview mit sich selbst nicht direkt, warum so vieles schief läuft in der Vodafone-Kampagne und seine Liebeserklärung an das HTC Magic erscheint auch ein wenig konstruiert.
Doch insgesamt ist dieser Text einfach loboesk. Soll heißen, es macht Spaß ihn zu lesen, schon gewonnene Eindrücke bestätigen sich und am Ende bleibt..
.. ein Lächeln.
Nachtrag: Ich versuche es ab sofort mit Henne zu halten. Echt. Ich muss schließlich auch mal wieder in den Garten.
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[...] eigentlich überhaupt gar keine Partei wählen kann. Und zum Schluss gibt es eine loboeske Wendung zur Frage vote oder Don’t [...]
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