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Paid Content: Was erlaube sich Strunz (Update)

19. Dezember 2009 1.569 Leser Ein Kommentar Kommentare abonnieren

Gerade im Deutschlandfunk: Der Chefredaktuer Claus Strunz des Hamburger Abendblatts bezichtigt diejenigen des Diebstahls, die sich bewusst via Google Zugang zu “kostenpflichtigen” Inhalten verschaffen und stilisiert diese Posse zu einem Indiz für den moralischen Zustand der Netzgemeinde hoch.

Gleichzeitig rühmt er sich in einem an Arroganz kaum zu toppenden Ton der Qualität und Exklusivität seiner lokalen Inhalte.

Das Interview ist derzeit offenbar noch nicht online. Schade, denn es wäre bedauerlich, wenn dieses Dokument journalistischer Überheblichkeit nicht der Nachwelt überliefert werden könnte. Iken war dagegen Kindergarten.

Hier ist das Interview zum Nachhören:

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/12/19/dlf_20091219_1706_050153db.mp3]

Zum Mitlesen und genießen: Journalistische Hoheit, Diebstahlsmentalität, totale Verlogenheit…

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Ein Kommentar »

  • Axel sagte:

    Mich würde ja mal interessieren, wie sich Herr Strunz diese böse “Netz-Community” bildlich vorstellt. Für ihn scheint das ja eine separate, ziemlich homogene Bevölkerungsgruppe zu sein, die in einer Art Parallelwelt lebt. Jemand sollte ihm mal sagen, dass er mit seinen undurchdachten Äußerungen auch einige seiner eigenen Mitarbeiter und höchstwahrscheinlich Freunde, Nachbarn und Familienmitglieder beleidigt. Abgesehen davon ist davon auszugehen, dass er gelegentlich (wenn auch selten) selbst das Internet benutzt und somit automatisch Mitglied dieser fiesen “Netz-Community” ist. Welcome to the club, Herr Strunz.

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