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Welterbe Wattenmeer: Dresden als Mahnung

26. Juni 2009 695 Leser Ein Kommentar Kommentare abonnieren

Was Liebhabern ausgedehnter Sandstrände wie der größte Matschpfuhl der Erde vorkommen mag, ist in Wahrheit eine faszinierende für Menschen allerdings eher schwer zugängliche Welt: Das Watt der Nordsee.

Seit heute gehört dieser fragile Lebensraum zum von der UNESCO anerkannten Welterbe. Eine schöne Nachricht auch für unsere Region, hat doch das Watt des Jadebusens noch einmal eine ganz eigene Qualität.

Hoffentlich ist Jade-Weser-Port-Enthusiasten, Kraftwerksfans und Autobahnbefürwortern klar, dass der Welterbe-Status nicht nur Auszeichnung, sondern auch Auftrag ist. Ebenso fragil wie das Ökosystem des Wattenmeeres ist nämlich die Zuneigung der UNESCO. Das hat Dresden eindrucksvoll belegt.

Wer glaubt, eine weitere Industriealisierung der Küste sei langfristig mit nachhaltigem Tourismus unter einen Hut zu bringen, geht auch bei Nebel ins Watt.

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Ein Kommentar »

  • Thorsten sagte:

    …geht auch bei Nebel ins Watt”

    Hehe, schön formuliert und scheinbar gängige Praxis.

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