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Artikel in Kategorie: Medien

Medien, Vermischtes »

Ich bin schwul

[23. April 2011 | Ein Kommentar | 3.330 Leser]

Schwul zu sein, ist nach wie vor nicht so ganz einfach. Offene Schwulenfeindlichkeit gilt abseits radikaler Kreise zwar als politisch unkorrekt, aber unter einer dünnen Schicht öffentlicher Zurückhaltung brodelt eine ungute Mischung aus irritierendem Unwissen, Abneigung und Angst. Besonders für Heranwachsende alles andere als ein Klima, in dem sich sexuelle Orientierung und Sexualität frei entwickeln können.
Die Ressentiments gegenüber Schwulen rühren nicht zuletzt daher, dass Schwule im Alltag kaum eine Rolle spielen. Klar: In der Politik gibt es Guido Westerwelle und Klaus Wowereit. Im Fernsehen Dirk Bach und Hape Kerkeling. Aber …

Medien, Social://Media, Unterwegs »

Dieser Preis hat gefehlt: Deutscher Webvideopreis

[19. Januar 2011 | 3 Kommentare | 2.159 Leser]

Wow! Der @hrinrinde und der @videopunk drehen das ganz große Rad. Parallel zum Videocamp in Essen am 19. und 20. Februar veranstalten sie dieses Jahr erstmals die Webvideotage in deren Ende am Sonntag Abend der Deutsche Webvideopreis verliehen wird. Dafür haben sie sogar ein ganzes Kino gemietet. Die Moderation

Berliner Politik, Medien, netzpolitik, Social://Media »

Leistungsschutzgeld

[30. Dezember 2010 | Ein Kommentar | 1.148 Leser]

Mit der gewohnten Schärfe der Argumente und der angemessenen Deutlichkeit im Ton schenkt Mario Sixtus der weinerlichen deutschen Verlegerszene das Silvester-Selters zu deren Lieblingsthema Leistungsschutzrecht ein:
“Wisst ihr was, Verleger? Haut doch einfach ab aus dem Web, wenn es euch hier nicht gefällt. Nehmt eure Texte mit und druckt sie auf Papier oder schickt sie meinetwegen per Fax weg. Denn: Euch hat niemand gerufen.”
Den ganzen Text gibt es bei carta. Und wer ich findet, dass man den Verlegern diesen Text ins erste Buch drucken sollte, kann das hier finanziell …

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NWZ: Noch mal zu Anstand und Urheberrechten

[11. April 2010 | 2 Kommentare | 3.718 Leser]

Mit deutlich gebremstem Schaum setzte die NWZ gestern ihre Berichterstattung über die Tragödie in Hude fort. Statt ausgelöscht wird jetzt nur noch umgebracht. Trotzdem geht es munter weiter im fragwürdigem Boulevardstil.
In einem reich bebilderten Beitrag im Regionalteil wird vier Spalten lang die Trauer einer 15-jährigen Freundin des Toten Mädchens ausgebreitet. “Um ihren Brief [an die tote Freundin] niederzulegen, möchte Janine allein sein”, endet dieser Teil des Artikels. Uups. Und vorher? Wollte sie da wirklich mit der Autorin der NWZ sprechen? War ihr bewusst, was sie da tut? Und was sagen …

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Ausgelöscht?! Der Anstand in Reihen der NWZ

[9. April 2010 | 5 Kommentare | 5.609 Leser]

Vier Menschen sind tot. Gestorben in der Kleinstadt Hude zwischen Oldenburg und Bremen. Vermutlich eines gewaltsamen Todes. Auf welche Weise und warum ist weitgehend unklar. Die Umstände legen jedoch nahe, dass es sich um eine innerfamiläre Tat handelt. So weit,  so traurig.
Über den Fall ließe sich knapp und sachlich berichten. Aber das ergäbe weder eine Titelgeschichte noch wäre es Anlass für ein “Spezial” im Internet, mindestens 4 “Bildstrecken” mit bis zu 23 weitgehend aussagelosen Fotos und einen länglichen Beitrag auf NWZ TV.
Also besinnt man sich bei unserer Nordwest-Zeitung auf seine …