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Mitten im BarCampRuhr4

Das BarCampRuhr erweist sich wieder einmal als das, was ich von ihm erwarte: Ein wunderbares Klassentreffen mit Lerneffekt. Der Sonnabend klingt gerade im Wintergarten des Unperfekthauses aus, in dem man mittlerweile nicht nur perfekt barcampen, sondern auch großartig essen kann. Dank des Buffets bin ich quasi dauersatt.

Neben spannenden und entspannenden Sessions sind es vor allem die Gespräche, die den Reiz des Ganzen ausmachen.
In diesem Jahr geht es dabei natürlich oft um die NEXT11, die ich hier als Sponsor vertrete. Morgen werde ich in einer kleinen Session ein wenig über die NEXT und die Blogger erzählen und bin gespannt auf das Feedback.


Irgendwann am Nachmittag gibt es wie angekündigt noch die Verlosung eines Tickets für die NEXT. Wer seinen Hut in den Ring werfen will, muss heute Nacht noch ran. Und sollte morgen natürlich nicht vergessen, mir Bescheid zu sagen.

Axo: Die Gewinner der Tickets fürs BarCampRuhr @thegrungeone und @tc77 sind natürlich auch hier.

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Bochumer Kulturdezernent Townsend im Interview beim Pottblog

Meine alte Heimat Bochum hat kulturell eine Menge zu bieten. Leider geht das im Kulturhauptstadtjahr 2010 bislang ein wenig unter. Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass Bochum sich lange auf Infrastrukturprojekte wie das Konzerthaus konzentriert hat, die inzwischen sämtlich an der Finanzlage der Stadt gescheitert sind.

Inzwischen ist man ein Stück weiter und schaut auf die inhaltlichen Stärken, die Dank eines von Bochumer Agenturen gesponserten Internetauftritts jetzt auch angemessen präsentiert werden können.

Der Pottblogger Jens hat mit dem Bochumer Kulturdezernenten Michael Townsend kürzlich ein ausführliches Gespräch aufgezeichnet und heute veröffentlicht, in dem es vornehmlich um die Bochumer Rolle bei der Ruhr.2010 geht. In dem Interview kommt meine Rolle an einer Stelle indirekt ebenfalls zur Sprache. Wie bereits erwähnt, Bloggen wirkt.

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Kulturhauptstadt Europas: Bochum2010!!

Bochum2010

Bloggen wirkt. Manchmal. Nicht ganz ohne Stolz kann ich heute darauf hinweisen, dass mein Beitrag über die nicht eben gelungenen Internetseiten zum Kulturhauptstadtjahr 2010 in Bochum den Anfang einer Erfolgsgeschichte markiert. Auch wenn es sich in einer ersten Reaktion der Stadt auf meine Kritik via Ruhrnachrichten zunächst nicht so anhörte, als habe man dort Bedeutung einer unzureichenden Präsentation der Bochumer Ruhr2010-Beiträge im Internet wirklich verstanden, hatte dort bereits ein Umdenken begonnen.

Die nach meinem Beitrag gestarteten Bemühungen meines Freundes Carsten Köchel, Geschäftsführer der Bochumer Agentur COMKOM, den Seiten der Stadt notfalls eine private und von Kulturschaffenden, Agenturen und Bloggern getragene Alternative zur Seite zu stellen, fielen daher bei der Stadt auf fruchtbaren Boden.

Ergebnis ist nun ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt, der Bochum Marketing GmbH und COMKOM. Die Agentur hat der Stadt das bereits fertige Konzept und die technische Umsetzung geschenkt, Bochum Marketing übernimmt die presserechtliche Verantwortung und stellt technische Ressourcen zur Verfügung und alle drei Partner kümmern sich gemeinsam um die Inhalte.

Weiterhin beteiligt sind sogenannte Unterstützter, darunter Frank Goosen, die Agenturen Radar, CoolTour, Xango Kult und DaCapo sowie das Pottblog und 50hz.

Das Projekt ist offen für weitere Förderer und Unterstützer, die sich mit Sachleistungen oder inhaltlich einbringen können. Von großem Interesse wären etwa Blogger, die die Bochumer Beiträge zum Kulturhauptstadtjahr kritisch begleiten möchten, Fotografen, die ihre Werke auf der Plattform zeigen könnten oder auch Außenstehende, die aus der Distanz einen Blick auf Bochum werfen.

Zur Einbindung der Beteiligten sind regelmäßige Treffen in Planung.

Wichtig zu wissen. Es geht um Bochum und dessen Außendarstellung. Und es steht im Grunde keinerlei Budget zur Verfügung. Wer sich einbringt, tut das im Interesse seiner Stadt, der es unter anderem durch dieses Engagement noch gelingen könnte, am Ende zu Unrecht als der Verlierer des Kulturhauptstadtjahres da zu stehen.

Übrigens: Dem am Anfang zum Ausdruck gebrachten Stolz folgt nun eine angemessene Portion Bescheidenheit. Ich habe den Anfang markiert und einige kleinere Impulse gesetzt. Mehr nicht. Die eigentliche Arbeit haben andere – vor allem die Mannschaft bei COMKOM – geleistet.

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Weit über 2010 hinaus: Ruhr Essentials

Kultur durch Wandel – Wandel durch Kultur. So lautete das Motto der Bewerbung des Ruhrgebiets für den Titel Kulturhauptstadt Europas 2010.

Mit diesem Motto wurde vielfach die Hoffnung verknüpft, das Ruhrgebiet könne sich in der Vorbereitung auf das Kulturhaupstadtjahr (endlich) zu der Metropole zusammenfinden, für die es ja angesichts der schieren Größe und der wohl am dichtesten besetzten Kulturlandschaft Deutschlands durchaus das Potential hätte.

Inzwischen ist klar, dass der Ruhr.2010 GmbH wohl ein großartiges Festivaljahr gelingen wird. Das Ziel nachhaltigen Wandels ist während der Umsetzung [Weiterlesen]

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Kulturhauptstadt Europas: Bochum1999?! (Update)

Hinweis: Die Ruhrnachrichten Bochum greifen meine Kritik in ihrer heutigen Ausgabe auf. Ich gehe darauf am Ende dieses Beitrags ein.

bochum2010Die Domain des Internetauftritts* meiner verflossenen Heimatstadt Bochum zum Kulturhauptstadtjahr 2010 hat etwas von arglistiger Täuschung. www.Bochum-2010.de soll man in die Adresszeile des Browsers eingeben um hierher zu gelangen.

Was man dort zu Gesicht bekommt, erinnert jedoch von der Anmutung eher an die Webästhetik des Jahres 1999. Und selbst damals hätte man dem verantwortlichen “Designer” sein Werk um die Ohren gehauen:

Die Kopfgrafik ist so breit angelegt, dass die Seite auf meinem MacBook nicht einmal in voller Breite dargestellt werden kann. Die grafischen Elemente scheinen der Grabbelkiste des Homepage-Baukastens eines  pleite gegangenen Billigproviders zu entstammen. Die Typo wirbelt wild durcheinander. Und mit passenden und unpassenden Photos hat[Weiterlesen]

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Ruhr.2010: Gänsehaut

Ich gehörte in der Vergangenheit zu den hartnäckigen Kritikern der für das Kulturhauptstadtjahr 2010 verantwortlichen Ruhr.2010 GmbH. Nichtsdestotrotz bekomme ich schon ein wenig Gänsehaut beim Anblick dieser Bilder von der Eröffnungsveranstaltung auf Zollverein. Weniger wegen Grönemeyer, mehr schon wegen Steven Sloane am Pult der BoSys und natürlich wegen Zollverein an sich.

Die Ruhr.2010 wird ganz bestimmt ein tolles Jahr im Ruhrgebiet, das ohnehin viel mehr ein Reise wert, als mancher denkt. Wem noch der Anlass fehlte, sich dorthin auf den Weg zu machen, wird dieses Jahr bestimmt einen finden.

logo_start_200In diesem Zusammenhang sei auf ein Projekt führender Blogger von der Ruhr hingewiesen, die unter Zwanzig10 Blogbeiträge zum Kulturhauptstadtgeschehen zusammentragen und ein wenig gliedern.