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Es fährt: Vor ein paar Monaten kaufte ich mir mein erstes eigenes Auto. Mit fast 50 habe ich erstmals einen Wagen auf mich zugelassen und selbst versichert. Gerade letzteres ist übrigens schmerzhaft teuer. Der über 15 Jahre alte schwarze Corsa C hatte eine überraschend gute Substanz. Nach ein paar anfänglichen Reparaturen bin ich über den Winter ohne jedes Mucken gut 25.000 km gefahren. Vor dem bald fälligen TÜV wären nun aber weitere Reparaturen nötig gewesen. Der von den Kindern liebevoll Felix getaufte Flitzer tritt daher nun wohl den letzten Weg nach Afrika an.

Seit gestern fahre ich stattdessen meinen ersten Neuwagen. Der weiße Mitsubishi Space Star hat inklusive allem keine 7.000 Euro gekostet. Größter Luxus an diese Auto sind die elektrisch einstellbaren Außenspiegel und fünf Jahre Garantie. Ansonsten kann kaum etwas kaputt gehen. Keine Klimaanlage wird Kühlmittel verlieren, kein Radio rauschen, keiner Zentralverriegelung die Batterie ausgehen. Ich mag das Auto.

Mitsubishi hat übrigens vorgeschlagen, den Wagen Ulf zu nennen. Nach ihrem Praktikanten. Was meint ihr?

Getrennte Wege: Gestern beim Autokauf in Neuenburg traf ich einen Bekannten aus Büppel. Dem Ort in dem ich schon seit ein paar Monaten nicht mehr lebe. Er wusste nichts von meinem Wegzug. Wir waren beide positiv überrascht, wie schlecht der Flurfunk funktioniert. Er bekam ein Status-Update. Und ihr nun auch:

Marlena und ich haben uns schon im Herbst 2018 getrennt. Die genauen Umstände gehören nicht hierher. Nur so viel: Ich war gleichzeitig überrascht und voller Klarheit. Über den Winter pendelte ich etwas nomadisch zwischen Jadebusen, Hamburg und Lüneburg. Geile Zeit, aber anstrengend. Nicht zuletzt deshalb die vielen Kilometer (s.o.)

Seit März gibt es eine Wohnung in Oldenburg. Inklusive Zimmer für das große Kind, das einen Steinwurf von hier zur Schule geht und nun nicht mehr täglich Zug fahren muss. Das kleine Kind bleibt in Büppel. Die Wochenenden verbringe ich oft in Lüneburg mit einer Gefährtin. Und das Zimmer in Hamburg gibt es auch noch.

Mit geht es meistens gut. Wenn du mehr wissen willst, gerne im persönlichen Kontakt.

Reisen: Morgen geht es nach Salzgitter. Meine Studentinnen zum Thema Influencer Relations auf die Spur setzen. Das Wochenende verbringe ich in Lüneburg. Ab Mittwoch nächster Woche bin ich dann bis Sonntag mal wieder offline. Das vierte und letzte Modul meiner Ausbildung zum zertifizierten Tantramasseur steht an. Im gemütlichen Schöppingen bei Münster. Tja. Und dann ist auch schon re:publica.

Serienentdeckung: Ich bin erst durch Netflix an Serien geraten. In sofern wusste ich zwar, was ein Monk ist. Mir war auch immer sehr bewusst, dass ich einen ausgeprägten solchen in mir trage. Die Serie selbst habe ich allerdings – nicht lachen – erst gestern Abend entdeckt. Unvorsichtigerweise habe ich den Piloten zur ersten Staffel angeschaut. And now I am lost.