Noch ein Job: Bloggerrelations für achtung!

achtung! LogoAuf der re:publica flöteten es einige Vögelein schön von den Pappschachteln. Seit Mittwoch arbeite ich – vorerst in überschaubarem Umfang – für die keine PR-Agentur und auch keine Werbe- oder Social-Media-Agentur achtung! in Hamburg. Mein Job: Beratung der Teams, Koordination, Qualitätssicherung und Recherchen. Alles im Bereich Blogger Relations oder wie es neuerdings so schön heißt Mikrozielgruppenansprache.

Einmal für achtung! arbeiten zu können, war schon lange auf meinem Wunschzettel notiert. Dem stand bislang jedoch – neben anderen Gründen – die Entfernung von Varel nach Hamburg im Wege. Da ich für meinen Job bei kwizzme aber ohnehin jede Woche nach Hamburg komme, ist nun auch ein Abstecher an den Straßenbahnring drin.

Vorerst werde ich dort nur ein bis zwei Stunden pro Wochen sein und den Rest von zu Hause oder unterwegs abwickeln. Ich bin gespannt, wie sich die Arbeit mit dem – gefühlt – besten Socialmedia Team Deutschlands entwickelt. Ich bin allerbester Dinge.

 

LiquidFriesland: Podcast für die Karlsdialoge

karlsdialogeAnlässlich der re:publica hatte mich Patrick Breitenbach – Dozent und digitaler Botschafter der Karlshochschule International University – auf einen Podcast eingeladen. Das Thema durfte ich mir selbst aussuchen. Passend zu meinem Vortrag über Piraten und Friesennerds haben wir also gute 40 Minuten über LiquidFriesland gesprochen.

Hört mal rein.

 

Blog-Monetarisierung revisited – kwizzit-Button

kwizzme GmbHDas Thema Monetarisierung von Blogs ist – abgesehen von ein paar Nischen – das große “Gähn”-Thema der letzten Jahre. Auf Barcamps mag es kaum noch jemand anschneiden, das passende Panel der re:publica lavierte irgendwann zwischen Ärgernis und Running Gag. Wenig verwunderlich: Der Widerspruch zwischen unabhängiger Autorschaft und für (genehme) Inhalte zahlenden (Anzeigen-)Kunden ist schwer auflösbar. Und von den Lousy Pennies der Google-Industrie kann sowieso keiner leben.

Ich weiß also um das Wagnis, mit kwizzme einen neuen Weg vorzuschlagen.

Eines vorweg. Nur wegen kwizzme wird aus keinem Blog ein Goldesel. Auch dort haben wir nichts zu verschenken. Aber im Falle von erfolgreichen Transaktionen klimpert immerhin nicht nur Kupfergeld im Klingelbeutel.

Wir bei Kwizzme haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Wünschen ein Zuhause zu geben. Vom ersten Aufkeimen bis zu ihrer Erfüllung. Dazu müssen wir natürlich dabei sein, wenn Wünsche entstehen. Zum Beispiel bei der Lektüre Eurer phantastischen Beiträge zu Gadgets, Gugelhupf-Rezepten und Guatemala-Hikes.

Unsere Idee dazu: Der kwizzit-Button. Ähnlich wie die Share-Buttons von Facebook, Twitter und Co. lässt sich dieser Button in eine Seite einbinden. Mit den passenden Attributen ausgestattet erlaubt ein Klick auf den Button, direkt aus einem Beitrag einen Kwizz zu erstellen.

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Welche Wünsche ihr zu Euren Artikeln anbietet ist dabei komplett Euch selbst überlassen. Bei einem Vergleichstest von Headsets können das die getesteten Geräte oder auch einfach der nicht näher spezifizierte Wunsch nach einem Bluetooth-Gerät sein. Zum Gugelhupf Weiterlesen →

Big News: Ich gehe bei kwizzme an Bord

kwizzme GmbH

Mein letztes Jahr war alles andere als langweilig. Ich hatte eine paar kleinere Beratungsjobs, das erste volle Jahr im Rat der Stadt Varel war nicht nur äußerst spannend, sondern auch arbeitsreich und meine Kinder brauchten wegen Schulwechsel und Klassensprung etwas mehr Aufmerksamkeit als zuvor. Die freie Zeit haben meine anderen zweiunddrölfzig Ehrenämter locker ausgefüllt.

Dank des sicheren Jobs von @51hz genieße ich den Luxus, mir solchen Müßiggang eine Zeit lang leisten zu können. Dennoch war klar, dass ich im Laufe dieses Frühjahrs wieder ein wenig mehr für frische Jobs und etwas Einkommen sorgen müsste. Nicht nur wegen des Geldes, Weiterlesen →

Social Media: Das Blog im Zentrum

Bei fast allen Social Media Projekten, die ich in der Vergangenheit betreut habe, lautete meine Kernempfehlung, ein Weblog als zentrales Instrument einzusetzen. Für mich waren dabei immer zwei Argumente wesentlich:

Zum einen braucht es eine Stelle, an der alle Fäden zusammenlaufen. Auch wenn für die eine Botschaft Twitter der richtige Kanal ist, für eine andere vielleicht Facebook oder  Google+; irgendwo sollte Platz für das ganze Bild sein. Ein Blog eignet sich dabei sowohl als Sender, auf dem ich die Inhalte ursprünglich einstelle, Weiterlesen →

LiquidFriesland auf dem Barcamp Hamburg 6

Barcamp HamburgWider alle Wahrscheinlichkeit ist es mir gelungen beim Barcamp Hamburg 6 einen Platz zu ergattern. Sogar für beide Tage. Das freut mich sehr. Hamburg ist immer eine Reise wert, ein wenig Abwechslung vom meinem Lieblingscamp an der Ruhr tut sicher gut und ich habe die Chance einmal mehr für LiquidFriesland in die Bütt zu steigen.

Wenn das entsprechende Interesse besteht, werde ich eine Session zu Liquid Democracy im Allgemeinen und eine zu LiquidFriesland im besonderen anbieten.

Außerdem auf meiner Wunschliste: Eine Session zu Cindy Gallops Projekt MakeLoveNotPorn.TV. Ich bin gespannt, ob ein solches Thema auf einem Barcamp funktioniert und zu welchen Ergebnissen wir ggf. kommen.

In der Öffentlichkeit Sex haben, oder: Facebook und die Privatsphäre

In nahezu jedem meiner vielen Gespräche über das Internet, Social Media und Facebook kommt ganz unweigerlich das Thema Privatsphäre zur Sprache.

Als jemand, der aus Sicht der überwiegenden Mehrheit (viel zu) viel über sich, seine Arbeit, seine Familie und über Belangloses ins Internet schreibt, sehe ich mich regelmäßig mit Kritik, Erstaunen oder Entsetzten konfrontiert. Kritik, die mich persönlich, das Internet allgemein und natürlich Facebook trifft. Kritik aber auch, der ich mich gerne stelle und deren Diskussion ungemein wichtig ist.

Zwei Dinge sind aus  meiner Sicht bedeutend. Zum einen müssen wir uns gemeinsam den Veränderungen stellen. Das Internet ist ein Faktum, dessen grundlegende Konsequenzen sich nicht radikal ändern lassen. Dies betrifft auch die Erosion der Vorstellungen, die wir bislang von Privatsphäre hatten.

Zum zweiten zeigt ein kulturhistorischer Blick, dass diese Vorstellungen in der Vergangenheit weder von Stabilität noch von Konsens geprägt waren. Möglicherweise Weiterlesen →